CVJM-Gruppen wachsen zusammen

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Tasja Braszus (rechts) und Niklas Späinghaus (links) wurden neu in den Vorstand gewählt. ▪

WERDOHL ▪ Seit der Fusion der CVJM-Gruppen aus der Stadtmitte und aus dem Versetal sind zwölf Monate vergangen. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Freitagabend hat die Vorsitzende Ute Trautmann im Gemeinderaum der Kreuzkirche ein erstes Fazit gezogen: Das Zusammenwachsen funktioniere prächtig. Erfolgreiche Aktionen habe es zur Fußball-Weltmeisterschaft und zu „Jesus House“ gegeben.

Insgesamt knapp drei Stunden dauerte der Rückblick auf das erste Jahr „CVJM in Werdohl“. Die Schlaglichter: Ein neues Vereinslogo ist entworfen, eine gemeinsame Internetseite unter http://www.cvjm-in-werdohl.de abrufbar. Ein Jungbläserprojekt ist mit aktuell zehn Teilnehmern an den Start gegangen. Dritt- und Viertklässler musizieren hier zusammen. Und ab dem 12. März wird es an jedem zweiten Samstag im Monat einen Mädchenkreis geben, der jeweils von 13 bis 15 Uhr in der Evekinger Friedenskirche zusammenkommen soll. Angesprochen sind hierbei alle Mädchen ab zwölf Jahren.

Vor dem Jahresbericht von Trautmann hatte Moderator Daniel Hüsmert eine Andacht gehalten. Diese stellte er unter die Fragestellung: „Wer oder was ist der CVJM?“ Die Antwort, die er fand: „Eine Stimme von Christus – das wünsche ich mir jedenfalls für uns.“

Da mit 27 Anwesenden die für eine ordentliche Jahreshauptversammlung notwendige Anzahl von einem Drittel der Mitglieder (32 Personen) nicht erreicht wurde, schloss Schriftführer Frank Brüggemann die ordentliche JHV und eröffnete stattdessen eine außerordentliche Mitgliederversammlung. Nachdem dann Sandra Schütt die ausgeglichene Kassenlage des fusionierten Vereins ausführlich erläutert hatte, wurde der Vorstand entlastet.

Daniel Hüsmert trat bei den folgenden Neuwahlen nicht mehr an. Als seine Nachfolgerin wurde Tasja Braszus für ein Jahr als Beisitzerin gewählt. Für zwei Jahre gewählt wurden die 1. Vorsitzende Ute Trautmann, Schriftführer Frank Brüggemann und die beiden Beisitzer Jennifer Eversberg und Niklas Späinghaus. Letzterer gehört dem Führungsteam damit neu an.

Auch die einzelnen Kreise gaben Jahresberichte. Kurt Decher berichtete für den Abendkreis, dass sich dort durchschnittlich 20 Teilnehmer treffen. Jürgen Schmidt vom Posaunenchor konnte nicht persönlich zur Jahreshauptversammlung kommen. Sein Bericht wurde verlesen. In der Instrumentengruppe gibt es nur noch 14 aktive Mitglieder. Pfarrer Dieter Kuhlo-Schöneberg erzählte, dass zu den acht Teilnehmern der Jungschar Pungelscheid nur noch ein Junge gehört. Der Rest seien Mädchen. Die Geschlechterverteilung in der Jungschar Königsburg ist dagegen ausgeglichen, weiß Daniele Malms. Dort machen zwölf Jugendliche mit. Frank Brüggemann leitet den Teen-Treff, zu dem zwischen zwei und mehr als 20 Teilnehmer kommen. Maik Trautmann konnte ebenfalls nicht vor Ort sein. Seine Frau Ute erklärte, dass die Band „Traces in the Sand“ derzeit zerstritten sei. Die Probetätigkeit liege deswegen auf Eis. Uwe Röther schließlich freut sich in seiner Gruppe „Codename Jesus reloaded“ auf Jungs ab 13 Jahren. Zwischen drei und 15 Teilnehmer kann er dort aktuell begrüßen.

Damit sich die Mitglieder all dieser Gruppen einmal näher kennenlernen, wurde bereits einmal unter dem Motto „Ort der Begegnung“ ein Treffen durchgeführt. Beim zweiten „Ort der Begegnung“ am 6. März soll nun ein Wandertag angeboten werden.

Neue Strukturen führen auch zur Aufgabe von alten Gewohnheiten. So diskutierten die Mitglieder des Christlichen Vereins junger Menschen über die weitere Teilnahme an fünf Großveranstaltungen. Die Ergebnisse sahen wie folgt aus: Am Sommerfest der Allianz (Landeskirche, EC, CVJM und freie evangelische Gemeinde) auf dem Dösseln wird sich der CVJM nicht mehr mit einem Grillstand beteiligen. Auch zum Adventsmarkt der Kirchengemeinde werden die CVJM-Mitglieder keinen Stand mehr aufbauen. Beim städtischen Weihnachtsmarkt werden die CVJMler weiterhin im „Knusperhäuschen“ des Abendkreises helfen – einen eigenen Waffelstand wollen sie dazu nicht mehr anbieten. Waffeln gab es bisher auch beim Stadtfest, bei dem eine Beteiligung vorgesehen ist. Doch soll die Attraktivität des Angebotes gesteigert und die Präsenz erhöht werden. „Da lassen wir uns etwas Neues einfallen“, hieß es einhellig. Unverändert bleibt somit nur der eigene CVJM-Abend bei der Allianz-Gebetswoche.

Zwei Großereignisse werfen dann schon ihre Schatten voraus: Vom 23. August bis zum 6. September fährt der CVJM zur Teenie-Freizeit nach Bornholm. Von den 40 Mitfahrer-Plätzen sind noch 26 zu vergeben. Die Mitarbeiter fahren vom 21. bis zum 23. Oktober zu einer eigenen Freizeit zum Haus Nordhelle. ▪ koll

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