Aktion an Werdohler Schulen

Kampf gegen Coronavirus: Schutzmasken mit Schul-Logo

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Sie freuen sich gemeinsam über die Schutzmasken mit den Schullogos (v. l.): Bürgermeisterin Silvia Voßloh, Jutta Beißner von Klönart, Schulsekretärin Johanna Trautmann-Stuberg, Maria Apprecht, Leiterin der katholischen Grundschule St. Michael, Realschul-Leiter Oliver Held, Reinhardt Haarmann von der Stadt Werdohl und Sven Stocks, der Leiter der Albert-Einstein-Gesamtschule.

Werdohl – Über insgesamt 220 Masken mit dem Logo der jeweiligen Schule können sich die Lehrer und das pädagogische Personal in Werdohl freuen.

Während der Übergabe der wiederverwendbaren Alltagsmasken an die Leiter der Grund- und der weiterführenden Schulen gab es am Montag viel Lob für Johanna Trautmann-Stuberg

Die Sekretärin der Realschule wird im Haus auch als „gute Seele“ bezeichnet. Sie hatte sich um den Förderantrag an das NRW-Ministerium für Schule und Bildung gewandt, das daraufhin circa 1600 Euro zur Verfügung gestellt hatte. 

Coronavirus in Werdohl: Lob der Bürgermeisterin

„Es hat super funktioniert“, freute sich Trautmann-Stuberg – auch über die gute Zusammenarbeit mit Jutta Beißner von Klönart in Lüdenscheid, die die Schutzmasken geliefert hat. Dass das nicht ganz rechtzeitig zum Schulbeginn geklappt habe, sei der Corona-Krise geschuldet, sagte Trautmann-Stuberg. 

Bürgermeisterin Silvia Voßloh (CDU) bedankte sich ebenfalls bei der Schulsekretärin. „Es geht in diesem Fall auch darum, den heimischen Klein-Unternehmern durch die Krise zu helfen“, stellte sie fest. Aus diesem Grund habe sich die Stadt Werdohl bereits vor einiger Zeit dazu entschieden, 100 Schutzmasken aus Stoff in verschiedenen Farben für die Bediensteten der Stadt in der Änderungsschneiderei MiCo‘s Atelier an der Sandstraße nähen zu lassen. „Sie werden von den Mitarbeitern sehr gut angenommen. Und ich bin sicher, dass das auch auf die Masken von Klönart zutrifft, die jetzt an unseren Schulen zum Einsatz kommen“, sagte Voßloh. 

Schüler halten sich an die Maskenpflicht

Dass sich die Schüler an die Maskenpflicht im Unterricht halten, berichteten Gesamtschulleiter Sven Stocks und Oliver Held, Rektor der Realschule. „Allerdings muss man einfach sagen, dass die Maskenpflicht im Unterricht eine beschwerliche Angelegenheit ist. Besonders bei den Temperaturen in der vergangenen Woche. Dazu kommt, dass man die Schüler schlecht versteht“, stellte Sven Stocks einige Nachteile der Maskenpflicht fest. 

Das bestätigte Oliver Held. „Auch deshalb zeigen sich die Lehrer solidarisch und setzen die Maske im Unterricht nur dann ab, wenn es unbedingt sein muss.“ Stocks zeigte sich überzeugt, dass am Ende dieses Monats „sehr gewissenhaft“ geprüft werde, ob die Maskenpflicht im Unterricht an den weiterführenden Schulen in NRW verlängert werden müsse. In der vergangenen Woche sei der Unterricht aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen und mit Blick auf die Maskenpflicht im Unterricht für die Gesamtschüler jeweils um zwei Schulstunden verkürzt worden, berichtete Stocks. 

Reiserückkehrer ein Thema

Das Thema „Reiserückkehrer“ beschäftigte sowohl den Leiter der Gesamt- als auch der Realschule. Wie gewohnt hätten die Schüler über ihre Ferienerlebnisse berichtet. „Wenn wir erfahren haben, dass Schüler ihren Urlaub in einem Risikogebiet verbracht haben, haben wir natürlich nachgefragt“, erläuterte Stocks. 

In diesen Fällen habe er jeweils Kontakt zu den Eltern aufgenommen. „Die konnten letztlich alle ein negatives Corona-Testergebnis für ihre Kinder vorweisen“, sagte der Schulleiter. Oliver Held berichtete von ähnlichen Erlebnissen mit einigen Realschülern, die im Urlaub beispielsweise bestimmte Region des Balkans oder der Türkei besucht hätten.

Mehr zum Coronavirus und den Auswirkungen auf die Region lesen Sie hier im MK-Liveticker.

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