Fastenmonat hat begonnen

Coronavirus: Ramadan ohne das tägliche Fastenbrechen

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Das Fastenbrechen auf dem Platz vor der Ditib-Moschee fällt in diesem Jahr aus.

Werdohl - Am Freitagmorgen um 6.08 Uhr begann auch für die etwa 3000 in Werdohl lebenden Muslime der Fastenmonat Ramadan.

Auf das sonst von mehreren hundert Gästen besuchte Fastenbrechen zum Sonnenuntergang an Freitagen und Samstagen auf dem Platz vor der Ditib-Moschee muss die Gemeinde in diesem Jahr natürlich verzichten. 

Fahrettin Alptekin ist Vorsitzender der größten islamischen Gemeinde in Werdohl, er hatte schon früh mit den beiden Imamen für ein Zuhause-Bleiben geworben: „Die Gesundheit aller ist in diesem Augenblick wichtiger.“ Weil doch immer wieder Gläubige in die Moschee gekommen waren und die Gemeinde nicht die Einhaltung der Sicherheitsregeln gewährleisten konnte, wurde die Moschee abgeschlossen. 

Coronavirus in Werdohl: Keine Möglichkeit zusammen zu kommen

Alptekin wünscht sich ebenso wie die Christen in der Stadt eine Möglichkeit, bald wieder zu Gottesdiensten und Gemeinschaftsveranstaltungen zusammen kommen zu können. In der islamischen Fastenzeit werde darüber aber nicht nachgedacht. Der Ramadan endet am Abend des 23. Mai, das Zuckerfest wird am 24. Mai gefeiert.

Mehr zum Coronavirus und den Auswirkungen auf die Region lesen Sie hier im MK-Liveticker.

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