In diesem Monat geht nichts

Jugendzentren bleiben vorerst geschlossen

Im Jugendzentrum in Neuenrade laufen weiterhin die Umbauarbeiten.

Werdohl/Neuenrade – Die Jugendzentren in Werdohl und Neuenrade bleiben vorerst geschlossen.

Frühestens in zwei Wochen werde man wieder aufschließen können, berichtet Mitarbeiterin Anna-Katharina Reith vom Jugend- und Bürgerzentrum (JBZ) in Werdohl. Angepeilt habe man den 2. Juni und arbeite darauf hin, diesen Termin auch einhalten zu können. 

Wie viele öffentliche Einrichtungen, müssen sich auch die Jugendzentren damit beschäftigen, wie sie die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen individuell umsetzen können und ein Hygienekonzept aufstellen. Schon jetzt ist absehbar, dass sich dadurch viel verändern wird. So werden die Kinder und Jugendlichen sich beim Hereinkommen die Hände waschen müssen. Es wird Liste darüber geführt, wer sich zu welcher Zeit im Jugendzentrum aufgehalten hat. 

Coronavirus in Werdohl: Besucherzahl muss reduziert werden

Wegen des einzuhaltenden Mindestabstands von 1,5 Metern, geht Reith auch davon aus, dass die Besucherzahl begrenzt werden muss. Schon klar ist, dass die „Muckibude“ im JBZ erst einmal geschlossen bleibt und auch der Mädchen-Fitness- sowie der Tanzkurs nicht stattfinden werden. „Deshalb wird wohl nur der Offene-Tür-Betrieb bleiben“, bedauert Reith. Die Mitarbeiter im JBZ nähen jetzt Stoffmasken, die später den Besuchern zur Verfügung gestellt werden können. 

Jetzt gerade bleibt die Crew des Jugendzentrums mit den Besuchern telefonisch und über soziale Medien wie Instagram und Facebook in Kontakt. Bei gutem Wetter treffe man bei einem Spaziergang viele zufällig in der Innenstadt und tausche sich aus, sagt Reith. „Uns ist wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen wissen, dass wir noch da sind und sie nicht vergessen haben.“ 

In Neuenrade wird noch umgebaut

Ähnlich hält es das Jugendzentrum Neuenrade. Dort ist ebenfalls noch geschlossen – und zudem noch nicht klar, wann wieder geöffnet werden kann. Allerdings liegt das weniger an Corona als viel mehr daran, dass in dem Gebäude gerade aufwendig umgebaut wird. Trotzdem habe man sich eine Wiederöffnung in zwei Wochen als Ziel gesetzt. „Wir müssen abwarten, was die Regierung sagen wird“, erklärt Mitarbeiterin Sinja Marie Gräf. Wegen des Umbaus habe die Erarbeitung eines Schutzkonzeptes im Augenblick nicht die höchste Priorität. 

Aber auch in Neuenrade kümmert man sich darum, dass über soziale Medien ein Austausch mit den Jugendlichen stattfindet. Regelmäßig gibt es zudem kleine Aufmerksamkeiten, die zum Mitnehmen im Außenbereich des Jugendzentrums aufgehängt werden. In der vergangenen Woche gab es zum Beispiel Sets zum Bemalen von Steinen. „Die waren innerhalb kürzester Zeit weg“, berichtet Gräf, dass das Interesse an den neuen Angeboten groß sei.

Mehr zum Coronavirus und den Auswirkungen auf die Region lesen Sie hier im MK-Liveticker.

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