Einsatz im NHZ Ütterlingsen

Coronakrise in Werdohl: Weniger Arbeit für die Feuerwehr

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Werdohl – Einsatz für die Werdohler Feuerwehr am Sonntagabend. Gegen 19.15 Uhr wurde der Löschzug Stadtmitte zum Nachbarschafthilfezentrum (NHZ) Ütterlingsen an der Danziger Straße alarmiert.

Denn im Treppenhausbereich der Altenwohnungen ertönte das akustische Signal des Rauchabzuges. 

„Der Pflegedienst hat das Geräusch bei der Versorgung eines Bewohners erkannt und den Notruf gewählt“, sagte Wehrleiter Kai Tebrün auf Anfrage der Redaktion. 

Der Löschzug Stadtmitte rückte daraufhin aus, konnte nach der Erkundung des Gebäudes aber schnell Entwarnung geben. „Es gab kein Rauch oder gar Feuer, sondern es handelte sich um einen technischen Defekt in der Anlage, den nun der Eigentümer beheben lassen muss“, sagte Tebrün. 

Coronavirus in Werdohl: Ruhigere Tage liegen hinter der Wehr

Mit Ausnahme dieses Einsatzes liegen ruhigere Tage hinter den Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr Werdohl. „Es gibt immer wieder mal Phasen, in denen das Einsatzaufkommen geringer ist, dann plötzlich haben wir wieder mehrere Einsätze an einem Tag. Ob die jetzt ruhigere Phase auch mit der Corona-Pandemie zusammenhängt, können wir deshalb noch nicht wirklich einschätzen“, sagte Tebrün. 

Der Wehrchef kann sich allerdings vorstellen, dass das aktuell deutlich reduzierte Verkehrsaufkommen auf den Straßen das Einsatzaufkommen ebenso reduzieren könnte, wie ein nahezu komplett zum Erliegen gekommenes öffentliches Leben. „Wir haben ja auch immer viele Einsätze auf der Straße, etwa bei Unfällen oder auch Ölspuren. Das ist zuletzt schon deutlich weniger geworden. Da merken wir, dass zurzeit draußen viel weniger los ist“, sagt Tebrün abschließend.

Mehr zum Coronavirus und den Auswirkungen auf die Region lesen Sie hier im MK-Liveticker.

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