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Corona-Tests wieder kostenlos: So reagieren die Testzentren in Werdohl und Neuenrade

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Von: Carla Witt

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Auch im Drive-in-Testzentrum am Riesei ist die Testnachfrage gestiegen. Ob die Öffnungszeiten wieder ausgeweitet werden, steht aber noch nicht fest.
Auch im Drive-in-Testzentrum am Riesei ist die Testnachfrage gestiegen. Ob die Öffnungszeiten wieder ausgeweitet werden, steht aber noch nicht fest. © Koll, Michael

„Seit die Corona-Tests wieder kostenfrei sind, kommen wieder deutlich mehr Menschen zu uns“, stellt Maria Brockhagen vom DRK-Testzentrum in Neuenrade fest.

Deshalb – und natürlich aufgrund der steigenden Infektionszahlen – hätten die Verantwortlichen des DRK jetzt die entsprechenden Konsequenzen gezogen: „Ab Montag, 22. November, weiten wir unsere Testzeiten wieder aus.“

Unter den Testwilligen seien inzwischen auch viele Geimpfte, die auf Nummer sicher gehen wollten, beschreibt Brockhagen. „Und am Dienstag hatte ich die erste Dame hier im Testzentrum, die an einer 2G+-Veranstaltung teilnehmen wollte“, berichtet sie. Einen Anstieg positiver Testergebnisse könne man trotz vermehrter Testung momentan zum Glück aber nicht verzeichnen.

Testzeiten reichen nicht mehr aus

Bisher öffnete das Testzentrum am Stadtgarten noch montags und donnerstags von 10 bis 11 Uhr sowie dienstags und freitags von 15 bis 16 Uhr. „Diese Testzeiten reichen aber nicht mehr aus. Der kommende Freitag ist schon komplett ausgebucht.“

Ab Montag sind Testwillige – die vorab einen Termin buchen müssen – zu folgenden Zeiten willkommen: montags von 9 bis 11 Uhr, dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr und freitags von 14 bis 16.30 Uhr. Termine können über die Homepage der Stadt Neuenrade unter www.neuenrade.de gebucht werden.

Ifam wartet für Einrichtungen in Werdohl und Plettenberg noch ab

Ob auch die Drive-in-Testzentren des Instituts für Arbeitsmedizin (Ifam) in Werdohl am Riesei und am Plettenberger Erlebnisbad AquaMagis die Öffnungszeiten wieder ausweiten, steht weiterhin nicht fest. Kirsten Severin vom Ifam mit Sitz in Neuenrade sprach in diesem Zusammenhang von einer „Beobachtungswoche“, nach deren Ablauf man sich zusammensetzen und neu beraten wolle. „Die Zeiten werden definitiv wieder mehr angenommen“, sagt Severin. Weil die Anzahl der durchgeführten Tests seit dem Ende der Herbstferien rückläufig war, hatte das Ifam erst Ende Oktober die Öffnungszeiten des Testzentrums unterhalb des ehemaligen Hallenbades reduziert.

Das Testzentrum in der Werdohler Innenstadt könnte wiederbelebt werden, wenn die Nachfrage steigt. „Ich glaube, wenn die 2G+-Regelung für bestimmte Veranstaltungen kommt, wird das der Fall sein“, sagt Kenan Karakas, Apotheker und Inhaber der Neuen Apotheke. Bisher verzeichne er lediglich ein bis zwei Testnachfragen pro Tag.

Forderung: Rahmenbedingungen müssen klar sein

Zudem müssten die Rahmenbedingungen klar sein. Dürfe ein Testzentrum nur dann öffnen, wenn es 20 Stunden oder mehr pro Woche betrieben werde, sei das für ihn problematisch. „Die Studierenden, die im Sommer ausgeholfen haben, sind jetzt in ihr Studium eingebunden“, so Karakas. Und der Apothekenbetrieb müsse weiterlaufen, dieser dürfe keinesfalls unter dem möglichen Betrieb eines Corona-Testzentrums leiden.

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