Kostenlos und kleine Gruppen

Corona: Ferienspaß einmal ganz anders

Eine Poolparty veranstalteten die Kinder am Donnerstag, als endlich einmal kräftig die Sonne schien
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Eine Poolparty veranstalteten die Kinder am Donnerstag, als endlich einmal kräftig die Sonne schien.

Dieser Ferienspaß war so ganz anders als gewohnt. Die Bilanz zog Stadtjugendpfleger Tobias Chylka am Donnerstag kurz vor Ende der sechsten Aktionswoche im Jugend- und Bürgerzentrum (JBZ).

Insgesamt knapp 120 Kinder hatten an den jeweils einwöchigen Aktionen teilgenommen. Schon das war anders: Hatten die JBZ-Mitarbeiter bisher immer drei Mal rund 50 Kinder zwei Wochen lang bespaßt, kamen diesmal nur jeweils 20 Teilnehmer für jeweils eine Woche in den Genuss. Die Arbeit für die Betreuer sei dadurch natürlich entspannter gewesen, gab Chylka zu. „Die Kinder haben trotzdem viel Spaß gehabt, und die Qualität der Angebote war genauso so hoch wie sonst auch“, versicherte er.

Die Corona-Pandemie sei natürlich eine Herausforderung gewesen, sagte Chylka. Sie war nicht nur der Grund dafür, dass die Gruppen kleiner bleiben mussten. Vor allem mussten Kinder und Betreuer regelmäßig auf eine Covid-19-Infektion getestet werden. „Wir haben uns dafür sogar extra zu Testern ausbilden lassen“, berichtete Chylka. Unterm Strich konnte er aber auch in dieser Beziehung ein positives Fazit ziehen: Es sei kein einziger Coronafall zu verzeichnen gewesen.

Ferienspaß hatte auch Schattenseiten

Der Ferienspaß hatte aber auch Schattenseiten – im wahrsten Sinne des Wortes. Das durchwachsene Wetter verhinderte in diesem Sommer so manche geplante Aktivität unter freiem Himmel, weshalb viel in den JBZ-Räumen stattfinden musste. Basteln und werken, spielen und kochen konnten die Kinder zwar auch, die Bewegung an der frischen Luft habe aber doch irgendwie gefehlt, fand Chylka. Deshalb waren Kinder und Betreuer gleichermaßen froh, wenn das Wetter einmal mitspielte. So wie am Donnerstag: Als endlich einmal die Sonne schien, stieg auf dem JBZ-Gelände eine Poolparty, wer wollte, konnte sich im Wasserbecken abkühlen.

Apropos Wetter: Das zwischenzeitliche Unwetter im Juli sei für die Kinder ein großes Thema gewesen, berichtete Tobias Chylka. Die achtjährige Zoe und ihr zwei Jahre jüngerer Bruder Nik bauten beispielsweise einen Wetterschutz für Niks geliebten Teddy.

Angebot erstmals kostenlos

Erstmals war der Ferienspaß in diesem Jahr übrigens für die Familien kostenlos. Grundsätzlich fand Chylka das gut. Allerdings seien manche angemeldete Kinder einfach nicht gekommen, was ärgerlich gewesen sei für diejenigen, die keinen Platz mehr bekommen hatten.

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