In der Wäscherei-Abteilung

Corona-Fall in Studjo-Werkstätten: Mitarbeiter darf dennoch arbeiten

 Ein Labor-Mitarbeiter untersucht im Rahmen des Testverfahrens "LAMP" Proben, die bei gelber Färbung coronapositiv sind.
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Auch die Arbeit in den Studjo-Werkstätten wird durch das Coronavirus beeinträchtigt.

Unterschiedliche Ergebnisse von Corona-Testungen bei zwei Mitarbeitern der Studjo-Werkstätten des Johanneswerkes am Kettling (ehemals Märkische Werkstätten) haben sich deutlich auf die Betriebsabläufe ausgewirkt.

Die Abteilung Montage plus ist wegen der positiven Testung eines Mitarbeiters am 30. Oktober noch bis Ende November geschlossen. In dem Bereich Montage plus arbeiten besonders vulnerable Personen. Die Beschäftigten sind in der Regel in Wohngruppen außerhalb lebende Menschen mit Behinderungen. Die Abteilung Montage ist nicht betroffen.

Kompliziert war es in der Abteilung Wäscherei. Am 4. November fühlte sich einer der beiden Gruppenleiter krank und ging am nächsten Tag zum Arzt. Weil die Wäscherei ein systemrelevanter Betrieb ist, hatte der Mitarbeiter Anspruch auf einen Schnelltest, der am Freitagnachmittag als positiv gemeldet wurde. Auf Verlangen des Johanneswerkes wurde der Mitarbeiter am Samstag noch einmal getestet, dieses Mal fiel das Ergebnis negativ aus. Mit dem Gesundheitsamt des Märkischen Kreises wurde vereinbart, dass der Mann seit Montag unter so genannter „Arbeitsquarantäne“ arbeiten darf. Das erklärte Johanneswerk-Pressesprecherin Dr. Claudia Schröder.

Wäscherei gilt als systemrelevant

Die Wäscherei gilt als systemrelevant und versorgt auch Pflegeheime. Private Aufträge werden gar nicht mehr ausgeführt, die Reinigung von Arbeitskleidung ist zurückgefahren. Der Betrieb ist nur eingeschränkt möglich, weil viele Beschäftigte durch ihre Betreuungen nicht zur Arbeit geschickt werden. Im Normalbetrieb arbeiten dort 23 Personen.

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