Containerbrand auf Gelände von Georg Fischer

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Aluminiumreste in einem Container gerieten am Dienstagmorgen in Brand.

Werdohl - In Brand geratene Aluminiumreste in einem Container auf dem Werksgelände von Georg Fischer an der Schlesingerstraße beschäftigten am Dienstagmorgen die Werdohler Feuerwehr rund dreieinhalb Stunden.

„Die erste Alarmierung erfolgte um 7.18 Uhr, abgeschlossen war der Einsatz für uns um 10.50 Uhr“, sagte Wehrleiter Kai Tebrün im Gespräch mit dem SV. Aus bislang noch nicht geklärter Ursache hatten die Aluminiumreste in einem Container in einer der Produktionshallen Feuer gefangen und für eine enorme Rauchentwicklung in dem Gebäude gesorgt. Über die durch den Qualm ausgelöste Brandmeldeanlage rückte der Löschzug Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr zur Schlesingerstraße aus. 

Mit einem Bagger wurde Sand in den Container gefüllt, bis die letzten Glutnester erstickt waren.

„Als wir am Einsatzort eingetroffen sind, hatten die Fischer-Mitarbeiter schon gut reagiert und den brennenden Container aus der Halle ins Freie geschoben“, sagte Tebrün. Die Wehrkräfte versuchten, den Brand zunächst mit Metallbrandpulver, zur Verfügung gestellt von der VDM-Werkfeuerwehr, zu löschen. „Weil der eigentliche Brandherd aber unter dem ganzen Metallschutt lag, konnten wir nicht alle Glutnester vollständig ablöschen“, sagte Tebrün. 

Unterstützung durch Unternehmen

Dies gelang in den folgenden Stunden erst mit vereinten Kräften. Von Spediteur NBTK Ulbrich in Dresel forderte der Werdohler Wehrleiter eine Lastwagenladung Sand an. „Das Unternehmen hatte uns bereits bei einem Containerbrand im vergangenen Jahr super unterstützt – und jetzt am Dienstag wieder“, freute sich Tebrün. Unterstützung sagten auch Mitarbeiter der Baufirma Vorwerk zu, die unweit des Fischer-Geländes mit Arbeiten an Versorgungsleitungen beschäftigt sind. 

„So konnten wir den Sand mit einem großen Bagger zügig in den Container befördern. Das hat die Arbeiten natürlich beschleunigt“, sagte Tebrün, der sich bei beiden Unternehmen für die spontane Hilfeleistung bedankte: „Da haben wir am Dienstag wirklich Hand in Hand gearbeitet.“

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