Bürgermeisterin reagiert

Chaos nach B229-Sperrung: So soll der Verkehr künftig besser fließen

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Auf der Derwentsider Straße staut sich der Verkehr vor dem Trog nur in eine Richtung. Durch eine veränderte Vorfahrtsregelung soll das verbessert werden.

Werdohl – Bürgermeisterin Silvia Voßloh (CDU) hat schnell auf die Verkehrsprobleme an der Kreuzung Goethestraße und Derwentsider Straße reagiert und Verbesserungen für den Verkehrsfluss in Bewegung gebracht.

Seit der Vollsperrung der Neuenrader Straße wegen der Bauarbeiten für den Kreisverkehr gegenüber VDM gibt es einen erheblichen Rückstau auf der Derwentsider Straße. Aus Richtung Neuenrade kommende Fahrzeuge stauen sich auch deshalb, weil die einmündende Goethestraße Vorrang hat. 

Bürgermeisterin Voßloh teilte bereits am Mittwochabend mit, dass die Verwaltung Kontakt mit Straßen.NRW aufgenommen habe, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Sie sei von vielen Bürgern auf die schlechten Verhältnisse angesprochen worden, es sei ja leicht selbst zu erfahren, wie lange man dort im Stau stehe. 

Vorfahrtsregelung wird verändert

Durch die Veränderung der Vorfahrtsregelung werde der Verkehr der Derwentsider Straße und der Straße Altes Dorf Vorrang vor dem Verkehr der Goethestraße erhalten. Der Betrieb der Ampelanlagen an der Inselstraße und an der Kreuzung Neuenrader Straße werde ebenfalls optimiert. Voßloh: „Bislang haben dort die Bundesstraßen Vorrang, das muss angepasst werden.“ 

Das soll im Laufe der kommenden Woche passieren, der zuständige Mitarbeiter im Ordnungsamt werde ab Montag die Dinge in die Wege leiten. Voßloh: „Da umfangreiche Beschilderungen und Markierungsmaßnahmen sowie Änderungen an den Lichtzeichenanlagen vorgenommen werden müssen, wird mit der Umsetzung erst in der kommenden Woche begonnen.“ 

Option: Abbiegen nur noch nach rechts

Darüber hinaus schlägt sie vor, dass von der „kleinen“ Versestraße nur noch nach rechts Richtung Innenstadt abgebogen werden darf. Das Linksabbiegen dort werde als „Hereindrängeln“ und „Abkürzen“ wahrgenommen und hemme den Verkehrsfluss. 

Zu Beginn der Woche hatten SPD-Bürgermeisterkandidat Späinghaus und der SPD-Verkehrsexperte Henke ähnliche Vorschläge gemacht und sich damit an das Ordnungsamt gewandt.

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