„Tochter eines Bluesman“

Die Bassistin Cassie Taylor spielt am Mittwoch in Werdohl den Blues.

WERDOHL ▪ Das nächste Konzert im Alt Werdohl gibt es ausnahmsweise am Mittwoch, 7. November, da die Gruppe an einem Wochenende nicht zu finanzieren gewesen wäre.

Wirt Jürgen „Pöngse“ Krutzsch kennt den Chef der Plattenfirma der US-Bluesrockgruppe Cassie Taylor & the Soul Cavalry, so dass die Band auch in einer kleinen Stadt wie Werdohl Station ihrer Tour machen wird. Die Band war auf ihrer ersten Deutschlandtour im Frühjahr dieses Jahres so begeistert aufgenommen worden, dass für den Herbst gleich eine neue Tournee zusammengestellt wurde. Aufgrund der Verbindung von „Pöngse“ und dem Platten-Boss kamen Anfang des Jahres übrigens auch die Gitarristen von Robbie Williams nach Werdohl.

Cassie Taylor jedenfalls ist die Tochter des preisgekrönten Bluesmannes Otis Taylor. Sie nennt sich stolz „Tochter eines Bluesman“ und spielte bereits trotz ihrer jungen Jahre auf acht hochgelobten Alben ihres Vaters den Bass und begleitete ihn auf Tourneen durch die ganze Welt. Der Blues hat sie daher schon früh geprägt und bildet die Grundbasis ihrer eigenen Musik. Neben Arbeiten und Tourneen mit ihrem Vater arbeitete sie unter anderem als Sängerin für den britischen Ausnahmegitarristen Gary Moore auf seinem 2008er Album „Bad For You Baby“.

Hier lernte sie seinen Sohn Jack Moore kennen, den sie überzeugen konnte, mit ihr als Gitarrist erstmalig auf Tour zu gehen. Jack Moore wird bei diesem Debüt beweisen, dass er das Talent seines leider verstorbenen Vaters Gary Moore geerbt hat. Und am Schlagzeug sitzt kein geringerer als der britische No.1-Session-Drummer Jamie Little. Beginn ist am Mittwoch um 20 Uhr, Karten kosten im Vorverkauf 10 Euro, an der Abendkasse 12 Euro.

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