Café Regenbogen verabschiedet sich von der Königsburg

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Das Team des Cafés Regenbogen will zukünftig außerhalb des Gemeinderaums der Kreuzkirche tätig werden – wie hier zum Beispiel auf dem Dösseln.

Werdohl - „Genießen und helfen“ – unter diesem Motto hat das Team des Cafés Regenbogen bisher an vier Sonntagen jährlich zum Schlemmen in den Gemeinderaum der Kreuzkirche eingeladen. Seit 2003 haben die Aktiven mit den Einnahmen viele Gruppen, Vereine und Einrichtungen unterstützt. Ins Jahr 2017 starten die Ehrenamtler mit einem neuen Konzept.

„Der Name bleibt erhalten, es soll aber keine Anbindung mehr an bestimmte Gebäude geben“, erklärt Sindy Weihl. Gemeinsam mit Veronika Ludenia, Kerstin Beck, Malte Weihl, Isabel Beck und Mareike Ludenia hat sie sich verschiedene Aktionen überlegt, die umgesetzt werden könnten.

Neben kulinarischen Angeboten im Rahmen ökumenischer Veranstaltungen – beispielsweise der ökumenischen Gottesdienste auf dem Hof Crone – könnte das Team etwa im Anschluss an Abendottesdienste, in der städtischen evangelischen Martin-Luther-Grundschule oder im Zuge besonderer Gottesdienste oder Sonntage tätig werden. Eines steht für alle Café-Mitarbeiter fest: „Was mit dem Erlös geschehen soll, wird weiterhin aktuell vom gesamten Team festgelegt.“

Für die nächsten zwölf Monate haben die Ehrenamtler bisher zwei Aktionen ins Visier genommen. Eine davon ist im Anschluss an einen Abendgottesdienst geplant. Dann möchte das Regenbogen-Team das Catering für alle Gemeindemitglieder übernehmen und im Gegenzug für einen besonderen Zweck sammeln.

Kirchencafé in der Stadtmitte

Im Herbst, vielleicht im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags im Oktober, könnte sich das Team eine große Aktion unter Beteiligung der verschiedenen Gruppen der Evangelischen Kirchengemeinde rund um die Christuskirche vorstellen: „In der Art, wie es in diesem Jahr anlässlich des Stadtfestes organisiert wurde.“ Denkbar sei etwa, dann das Kirchencafé in der Stadtmitte zu öffnen, zur „Offenen Kirche“ einzuladen, Kindertagesstätten und Jungscharen einzubeziehen, die Flüchtlingshilfe einzubinden, den Kreativkreis ins Boot zu holen, Kürbissuppe anzubieten oder auch Obst und Marmeladen aus den Gemeindegärten zum Kauf anzubieten.

Motto: Genießen und helfen

„Diese Aktionen könnte natürlich auch gerne als Ökumene durchgeführt werden“, sind Sindy Weihl, Veronika Ludenia, Kerstin Beck, Malte Weihl, Isabel Beck und Mareike Ludenia einer Meinung. Eines ist den aktiven Café-Mitarbeitern allerdings ganz wichtig: „Wir möchten nicht als Catering-Service gelten, sondern in erster Linie durch solche Aktionen etwas Geld zusammenbringen für kleine Unterstützungen, ganz nach unserem Café-Motto ,genießen und helfen’!“

Dieses Motto hat das Team in den vergangenen 14 Jahren sehr erfolgreich mit Leben gefüllt: Insgesamt kamen 10 023,81 Euro zusammen. Von den Erlösen profitierten unter anderem die Kindernothilfe Straßenkinder Peru, die Tsunamihilfe Unawatuna, die Hausaufgabenhilfe von Regina Berkemeyer, die Martin-Luther-Grundschule, die Wohnungslosenhilfe Amalie Sieveking, die Erwerbslosenhilfe der Diakonie Mark-Ruhr, die Singenden Grundschulen und die Werdohler Tafel.

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