Bundestagwahl 2021

Wahlkämpfer in Werdohl stehen in den Startlöchern

Die Wahlplakate für die Bundestagswahl, hier die Plakate der CDU, sind produziert. In den kommenden Tagen und Wochen sollen dann auch in Werdohl plakatiert werden.
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Die Wahlplakate für die Bundestagswahl, hier die Plakate der CDU, sind produziert. In den kommenden Tagen und Wochen sollen dann auch in Werdohl plakatiert werden.

Während viele Werdohler noch ihren Sommerurlaub genießen, bereiten sich die Mitglieder der heimischen SPD, der CDU, der FDP und der Grünen auf den Bundestagswahlkampf vor.

In etwa zwei Wochen, nach den Sommerferien, soll die heiße Phase beginnen. Alle wollen mit Blick auf den 26. September möglichst viele Wähler mobilisieren.

Alle vier Parteien möchten mit den Werdohlern ins Gespräch kommen – an Info-Ständen in der Innenstadt. „Wir hoffen, dass die Inzidenz nicht steigt und wir unsere Wahlkampfpläne umsetzen können“, erklärt der CDU-Vorsitzende Detlef Seidel. Jeweils donnerstags, an den Markt-Tagen, wolle die CDU auf dem Brüninghaus-Platz präsent sein. Auch samstags solle es Info-Stände geben, wo diese aufgebaut werden sollen, sei noch nicht geklärt. Fest stehe aber, dass der CDU-Bundestagskandidat, Paul Ziemiak, „das eine oder andere Mal vor Ort sein wird.“

SPD: Noch nicht alles besprochen

Ganz so weit ist die SPD mit ihren Vorbereitungen noch nicht. „Viele Genossen sind momentan im Urlaub, deshalb haben wir noch nicht alles besprochen“, sagt der SPD-Vorsitzende Björn Walocha. Geplant sei aber eine ganze Menge. „Info-Stände gehören natürlich dazu“, unterstreicht Walocha. Auch die Bundestagskandidatin Bettina Lugk werde in Werdohl erwartet. Darüber hinaus müsse man aber abwarten, „was die Corona-Inzidenz in Werdohl zulässt.“

FDP-Vorsitzender Alexander Lilienbeck dagegen hat bereits für Mitte August eine Veranstaltung mit dem Kandidaten Jochen Lipproß in der Gaststätte Zum Spiegel geplant. Details zu dieser Veranstaltung sollen in Kürze folgen. „Selbst die FDP-Mitglieder hatten coronabedingt ja bisher noch keine Möglichkeit, den Kandidaten persönlich kennenzulernen“, stellt Lilienbeck fest.

Haustür-Wahlkampf entfällt in Pandemie-Zeiten

Verzichten werde die FDP auf Gespräche an den Haustüren. „Bei den Menschen zu klingeln, das wäre in Pandemiezeiten unangemessen“, unterstreicht er. Info-Stände, donnerstags auf dem Brüninghaus-Platz und samstags vor der Drogerie Roßmann, seien ab etwa vier Wochen vor der Wahl geplant.

Die Werdohler Grünen wollen bereits am Samstag, 14. August, mit einem Stand in der Stadt präsent sein. „Vermutlich auf dem Colsman-Platz, nachdem das WK geschlossen ist, bietet sich der Brüninghaus-Platz samstags nicht mehr an“, stellt Grünen-Sprecher Jens Ott fest. Fünf bis sechs Mal wollen die Grünen das Gespräch mit den Werdohlern an einem Info-Stand suchen. Im September soll das auch an einem Markt-Tag auf dem Brüninghaus-Platz passieren. „Das ist für uns ansonsten schwierig, weil wir alle berufstätig sind. Wir sind eine junge Truppe, der Wahlkampf ist für uns noch Neuland“, erklärt Ott.

Klimawandel als wichtiges Thema

Ebenso wie Seidel, Walocha und Lilienbeck ist der Grünen-Sprecher – besonders nach der jüngsten Flutkatastrophe überzeugt, dass der Klimawandel, beziehungsweise die geplanten Maßnahmen dagegen, eines der vorherrschenden Themen im Wahlkampf wird – ebenso wie die Corona-Pandemie. Detlef Seidel ist sich sicher, dass die Werdohler auch die zunehmende Respektlosigkeit und die Übergriffe auf Rettungskräfte bewegt. Alexander Lilienbeck sieht zudem die Digitalisierung als wichtiges Thema im Bundestagswahlkampf.

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