Wahlamt im Rathaus geöffnet

Bundestagswahl: Briefwahl hat schon begonnen

Das Wahlamt im großen Sitzungssaal des Werdohler Rathauses ist seit Montag geöffnet. Birgit Salewski und Jennifer Kureck (r.) bereiten dort die Briefwahlunterlagen vor. Zur Abholung muss die Wahlbenachrichtigung und der Personalausweis mitgebracht werden.
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Das Wahlamt im großen Sitzungssaal des Werdohler Rathauses ist seit Montag geöffnet. Birgit Salewski und Jennifer Kureck (r.) bereiten dort die Briefwahlunterlagen vor. Zur Abholung muss die Wahlbenachrichtigung und der Personalausweis mitgebracht werden.

Schlagworte wie Sicherheit, Respekt und Umwelt sind fett gedruckt. Sie sollen die Aufmerksamkeit der Menschen auf das jeweilige Plakat lenken

Seit Montag dürfen die Parteien im Werdohler Stadtgebiet plakatieren. Doch der Wahlkampf für die Bundestagswahlkampf am 26. September nimmt eher langsam Fahrt auf: in Werdohl sind viele Flächen noch grau.

Damit die Parteien um die Stimmen der Werdohler werben können – und zwar unabhängig von den eigenen finanziellen Mitteln, die ihnen für den Wahlkampf zur Verfügung stehen – werden die Plakatflächen von der Stadt kostenfrei zur Verfügung gestellt. Insgesamt handelt es sich um 100 Flächen, erklärt Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel: An zehn Standorten im Stadtgebiet sind Plakatierungstafeln aufgestellt worden, jeweils zehn Felder können dort genutzt werden. Die Einteilung der Flächen, beziehungsweise die Reihenfolge der Parteien auf den Plakatwänden, erfolge unter Berücksichtigung des Ergebnisses bei der vorhergehenden Bundestagswahl.

Nach der Wahl entfernen Stadt-Mitarbeiter die Plakate

„Jeder weiß, welche Fläche er bekleben darf“, stellt Mentzel fest. Aus diesem Grund hätten auch alle Parteien das Recht, Plakate zu entfernen oder zu überkleben – wenn sie versehentlich auf den ihnen zugeteilten Fläche angebracht worden seien. Apropos entfernen: Darum müssen sich die Parteien nach der Bundestagswahl nicht kümmern, das übernehmen dann die Mitarbeiter der Stadt Werdohl.

Die Stellwände am Grimmpark sind noch grau. Seit Montag dürfen die Parteien in Werdohl für die Bundestagswahl am 26. September plakatieren.

Seit Montag ist auch das Wahlamt im großen Sitzungssaal des Werdohler Rathauses geöffnet. Birgit Salewski und Jennifer Kureck bereiten die Unterlagen für diejenigen vor, die sich zur Briefwahl entschlossen haben. Drei Werdohler kamen direkt am Montag ins Wahlamt. Wer sich seine Briefwahlunterlagen dort abholen oder direkt im Rathaus wählen möchte, muss den Personalausweis und die Wahlbenachrichtigung mitbringen, die mit der Post gekommen ist: Circa 12 700 Briefe seien auf dem Weg oder bereits zugestellt, teilen die Verantwortlichen der Post mit, die angesichts der Corona-Pandemie mit einer Zunahme der Briefwähler rechnen.

Unterlagen rechtzeitig vor der Wahl abschicken

Damit der Wahlbrief dem Wahlamt am 26. September rechtzeitig zur Auszählung der Stimmen vorliegt, empfehlen die Verantwortlichen der Post, die Unterlagen spätestens drei Werktage vor der Wahl – also am 22. September – in einen Briefkasten der Deutschen Post einzuwerfen oder in einer der Filialen abzugeben. Mit der Deutschen Post innerhalb Deutschlands ist das für Wähler portofrei. Alternativ kann der Wahlbrief in den Hausbriefkasten des Rathauses eingeworfen werden.

Das Wahlamt im Rathaus ist montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 12.30 Uhr geöffnet. Montags zusätzlich von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr. Informationen der Post zur Briefwahl gibt es im Internet unter: www.deutschepost.de/briefwahl.

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