Schon mehr als 2500 Briefwähler in Werdohl

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(Symbolfoto)

Werdohl - 11.540 Werdohler müssten inzwischen ihre Wahlbenachrichtigung für die Bundestagswahl am 24. September erhalten haben. Der Versand sei am 3. September abgeschlossen worden, teilte Andrea Mentzel mit, die im Rathaus für die Organisation der Wahl zuständig ist.

Im Rathaus sind mittlerweile auch schon etliche Anträge auf Briefwahl eingegangen: 2558 an der Zahl waren es bis zum Freitag (8. September). „Das ist viel“, zieht Andrea Mentzel zwei Wochen vor der Wahl eine Zwischenbilanz.

Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren haben in Werdohl 2973 Wähler ihre Stimme per Brief abgegeben. Dieser Wert könnte also in den nächsten Tagen ohne weiteres noch erreicht, vielleicht sogar übertroffen werden.

Briefwähler haben die Möglichkeit, im Wahlamt (Zimmer 13, Sitzungssaal) Briefwahlunterlagen zu beantragen. Zudem besteht die Möglichkeit, den Wahlscheinantrag per Post zu übersenden oder über einen Link auf der Homepage der Stadt Werdohl online einen Wahlschein zu beantragen.

Briefwahlanträge nur bis 22. September

In diesem Zusammenhang weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass die Briefwahlanträge bis spätestens Freitag, 22. September, 18 Uhr, beim Wahlamt vorliegen müssen. Bis Samstag, 23. September, von 11 Uhr bis 12 Uhr, können im Wahlamt Ersatzwahlscheine ausgestellt werden – in den Fällen, in denenWähler glaubhaft machen können, dass ihnen die beantragten Wahlscheine nicht zugegangen sind.

Die Antragstellung und Vornahme der Briefwahl können vom Wähler direkt im Wahlamt in einer Wahlkabine durchgeführt werden. Nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung, können Briefwahlunterlagen noch am Wahltag bis 15 Uhr beantragt werden.

Nicht zu spät einwerfen

Die von den Briefwählern zurückzusendenden roten Wahlbriefe müssen spätestens am Wahlsonntag bis 18 Uhr beim Wahlamt im Rathaus vorliegen. Sie können bis zu diesem Zeitpunkt auch in einen der beiden Hausbriefkästen des Rathauses geworfen werden.

„Die im Stadtgebiet aufgestellten Briefkästen der Deutschen Post sollten nur bis einschließlich Mittwoch, 20. September, für die Aufgabe der Wahlbriefe benutzt werden. Nur dann ist sichergestellt, dass sie noch rechtzeitig die Wahlbehörde erreichen“, gibt Andrea Mentzel zu bedenken, dass es auf dem Postweg durchaus zu Verzögerungen kommen kann.

Für Fragen zur Briefwahl stehen während der Dienststunden im Rathaus die Mitarbeiterinnen des Wahlamtes (Zimmer 13) persönlich oder telefonisch (0 23 92/91 72 13) zur Verfügung.

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