Arbeiten ruhen für einige Wochen

Bundesstraße im MK ab 23. Dezember endlich wieder frei - aber nur für kurze Zeit

Kletterer bringen an der Felswand oberhalb der Neuenrader Straße das Drahtgewebe an, das verhindern soll, dass Steine auf die Straße fallen.
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Kletterer bringen an der Felswand oberhalb der Neuenrader Straße das Drahtgewebe an, das verhindern soll, dass Steine auf die Straße fallen.

Die gute Nachricht zuerst: Die Sperrung der Neuenrader Straße (B229) in Werdohl wird noch vor Weihnachten aufgehoben. Die schlechte Nachricht: Die Straße muss anschließend noch einmal gesperrt werden.

Die Vollsperrung der Neuenrader Straße werde ab Mittwoch, 23. Dezember, aufgehoben, teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW mit. Die Straße könne wieder freigegeben werden, da die Hang- und Felssicherungsarbeiten soweit fortgeschritten seien, dass der Verkehr die Strecke sicher befahren könne. Die vorhandene Baustellenampel an der angrenzenden Baustelle des VDM-Kreisverkehrs (B 229/B 236) werde in eine Vier-Phasen-Ampel umgebaut, teilte Straßen.NRW weiter mit.

Die großräumige Umleitung für den Schwerlastverkehr werde am Mittwoch nächster Woche ebenfalls aufgehoben, und auch die bisherige Umleitung über die Höllmecke (L 656) zwischen Werdohl und Neuenrade, die während der Vollsperrung als Einbahnstraße eingerichtet war, falle weg, kündigte der Landesbetrieb weiter ein. Somit werde die Höllmecke wird wieder aus beiden Richtungen befahrbar sein, weshalb die Verkehrsteilnehmer sich dort wieder auf Gegenverkehr einstellen müssen.

Ab 18. Januar soll die Straße erneut gesperrt werden

Die Vollsperrung wird nach Angaben des Landesbetriebs aber zunächst nur für rund vier Wochen aufgehoben. Im neuen Jahr werde sie voraussichtlich am Montag, 18. Januar, erneut in der bisherigen Ausführung für eine Dauer von etwa zwei Wochen in Kraft treten. Der Grund dafür seien notwendige Restarbeiten im Hangsicherungsbereich an der Neuenrader Straße. Der betroffene Abschnitt der Straße zwischen dem VDM-Kreisel und dem Haus Werdohl müsse dafür erneut gesperrt werden, um Verkehrsstörungen und erhöhte Unfallgefahr im unmittelbaren Baubereich als auch im angeschlossenen Verkehrsnetz zu vermeiden.

„Daher wurde mit den Verkehrs- und Polizeibehörden abgestimmt, die Strecke für den genannten Zeitraum erneut voll zu sperren“, teilte Julia Ollertz, Pressesprecherin des Landesbetriebs mit. Die großräumige Umleitung wird dann also ab Mitte Januar wieder ausgeschildert, und die Höllmecke erneut als Einbahnstraße in Fahrtrichtung Neuenrade eingerichtet.

Innerstädtische Verkehrsregelung bleibt bestehen

Die innerstädtische Verkehrsregelung mit der veränderten Vorfahrt an der Einmündung Derwentsider Straße/Goethestraße ist von der Aufhebung und anschließenden Wiederherstellung der Sperrung und Umleitung nicht betroffen. Jedenfalls machte Straßen.NRW keine Angaben dazu, ob dort vorübergehend zur alten Vorfahrtsregelung zurückgekehrt werden soll. Werdohls Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel hielte das aber für nicht sinnvoll. „ Ein Wechsel in solch kurzer Zeit würde eher wieder zu Verwirrungen bei den Verkehrsteilnehmern führen“, sagte sie.

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