Bulgare mit griechischem Führerschein in Werdohl gestoppt

+
Schleppvorgang beendet: Die Polizei stoppte einen Bulgaren mit seinem Fahrzeug an der Versestraße.

Werdohl/Lüdenscheid – Polizisten stoppten am Dienstagvormittag in Werdohl einen nicht alltäglichen Schleppvorgang.

Was als Hilfeleistung von Freunden in der Innenstadt begann, endete bereits wieder wenige hundert Meter weiter auf einem Parkplatz an der Versestraße. Eigentlich war Lüdenscheid das Ziel des Gespanns. 

Dabei beachteten die Helfenden offensichtlich nicht die bestehenden Rechtsvorschriften. Das Auto – ein nicht mehr fahrbereiter Golf – startete seine Abschleppreise in einer Kfz-Werkstatt. Problem: sobald der so genannte „Nothilfegedanke“ nicht mehr gegeben ist, muss – wie im vorliegenden Fall – ein Schleppvorgang durch die Straßenverkehrsbehörde genehmigt werden. Das geschah hier nicht. Der Fahrer dieses Gespannes – rein rechtlich jetzt ein „Lkw mit Anhänger“ – hatte nicht die erforderliche Fahrerlaubnis. Der bulgarische Fahrer mit griechischem Führerschein musste das Gespann abstellen und vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 400 Euro entrichten. 

Mangelhafte Verbindung

Die Polizisten staunten nicht schlecht, als sie die Abschleppstange in Augenschein nahmen. Der Haken der Abschleppstange wurde nur lose um den Kugelkopf der Anhängerkupplung vom Zugfahrzeug gelegt. Allein diese mangelhafte Verbindung reichte aus, um zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer und der Beteiligten selbst die Weiterfahrt zu untersagen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare