Lockere Gespräche beim Neujahresempfang

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Gerd Schlotmann, als seine Majestät Gerd I. amtierender Werdohler Weinkönig, und seine Gattin Christel haben ebenfalls am Neujahrsempfang im Restaurant Vier Jahreszeiten teilgenommen.

Werdohl -Trotz aller Wetterkapriolen waren die Mitglieder des Bürgerstammtisches sehr froh darüber, dass am Sonntag so viel Menschen am ehrenamtlich organisierten Neujahrsempfang der Stadt im großen Saal des Restaurants Vier Jahreszeiten teilgenommen haben.

Noch vor Beginn des offiziellen Teils begannen bereits die Gespräche der Gäste untereinander; musikalisch begleitet vom Duo „Jazz Twogether“ mit Ludwig Kirchhoff-Stewens am Saxofon und Jürgen Nuffer an der Gitarre. Zuvor hatte sich jeder Teilnehmer in das Gästebuch des Bürgerstammtisches eingetragen.

Für den später frenetisch bejubelten Einstieg sorgte der Chor der singenden Grundschulen unter der Leitung von Sigrid Claus und Sonja Fessel. Am Keyboard begleitete Marion Jeßegus von der Musikschule Lennetal den mehr als gelungenen Auftritt der jungen Sängerinnen und Sänger der katholischen Grundschule St. Michael und der evangelischen Martin-Luther-Grundschule. Der im Jahr 2013 gegründete Chor zählt fast 100 Kinder, wusste Schulleiterin Britta Schwarze von der Martin-Luther-Grundschule zu berichten. „Das Singen hat viele Qualitäten“, so Schwarze. Da die Kinder alle Stücke auswendig vortragen würden, schule dies die Konzentration.

Für den Neujahrsempfang wurde mit „Hallo Werdohl“ ein spezielles Lied zur Aufführung gebracht; heißt es doch darin: „Unsere schöne Heimatstadt erleben wir gemeinsam“.

In diesem Sinne dankte Bürgermeisterin Silvia Voßloh in ihrer Rede allen ehrenamtlichen Helfern, die sich in unermüdlicher Weise für das Wohl der Stadt einsetzten. „Trotz der vielen Einsätze leistet vor allem die Freiwillige Feuerwehr eine herausragende Arbeit für die Bürger“, so Voßloh. Dies habe sich erst gerade wieder bei der Bewältigung der Schäden durch Sturm „Friederike“ wieder gezeigt. Im Rückblick auf das vergangenen Jahr hob Silvia Voßloh die Einweihung des Brüninghaus-Platzes besonders hervor. Zudem sei sie zuversichtlich, dass sich der Ort schon bald wieder in eine funktionale Fläche verwandeln werde. „Hierüber werden zur Zeit Gespräche geführt“.

Darüber hinaus habe die Lennestadt ein reichhaltiges Angebot aus Kultur und Sport zu bieten. Auch hier richtete Bürgermeisterin Voßloh einen besonderen Dank an alle Organisationen und Vereine, die dies ermöglichen würden. „Ein Thema bleibt uns allerdings nicht erspart“: Gemeint war die finanzielle Situation der Kommune. „Dank ihrer Mithilfe haben wir es geschafft einen ausgeglichenen und genehmigungsfähigen Haushalt zu erreichen.“

Allerdings bedürfe es noch viel Disziplin und Ausdauer, um den verbleibenden Schuldenberg abzutragen. Hier seien sich aber alle Beteiligten aus Rat und Verwaltung einig, „dass wir dies nicht unseren Kindern überlassen dürfen“. Dennoch sei es auch in Zukunft möglich, die Stadt weiterhin durch Förderprogramme und weitere Maßnahmen attraktiv zu gestalten.

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