Stadt Werdohl setzt auf Vielfalt

Bürgermeisterin begrüßt neue Azubis

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Insgesamt sieben Nachwuchskräfte konnten Bürgermeisterin Silvia Voßloh (hinten, 2. v. r.) und Sabine Bleckmann (hinten, l.), die für das Personalwesen zuständig ist, jetzt offiziell bei der Stadt Werdohl begrüßen.

Werdohl - „Ausbildung war für mich von Anfang an eine Herzensangelegenheit“, erklärt Bürgermeisterin Silvia Voßloh (CDU). Sie freut sich, dass in diesem Jahr sieben Nachwuchskräfte bei der Stadt Werdohl in ihre berufliche Laufbahn einsteigen.

Am 1. August hat Marie-Bénédictine Brömme ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten begonnen. Thorben Kallweit ist bereits seit dem 1. April im Rathaus tätig. „Nach seiner Bundeswehrzeit passte das so für beide Seiten sehr gut“, stellt die Bürgermeisterin fest.

Fatma Nur Isil startete Anfang des Monats die praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin – kurz Pia – in der Kindertagesstätte Budenzauber und Kim Alina Gimmler hat ihre Ausbildung zur Elektronikerin Energie- und Gebäudetechnik beim städtischen Bauhof begonnen.

Svenja Bückardt absolviert ihr Anerkennungsjahrespraktikum in der Kita Momo, Lisa Thiele und Marc Magenheimer haben sich dazu das Jugend- und Bürgerzentrum ausgesucht. Lisa Thiele hält die Stadt Werdohl „für einen sehr guten Arbeitgeber“ – Bürgermeisterin Voßloh ist erfreut, „die passenden Bewerber für alle Stellen“ gefunden zu haben.

Dazu gehört die 22-jährige Nachwuchselektrikerin Kim Alina Gimmler, die keine Scheu hat, sich in einer vorwiegend von Männern geprägten Domäne zu behaupten. Die Frage, warum sie sich für diesen Weg entschieden habe, beantwortet sie selbstbewusst und lächelnd mit einer Gegenfrage: „Warum nicht?“ Nicht unbedingt alltäglich ist auch der Werdegang von Marie-Bénédictine Brömme, die im Alter von 35 Jahren die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten angetreten hat.

Sie habe sich zunächst um die Erziehung der Kinder gekümmert, berichtet sie und erklärt: „Jetzt ist die richtige Zeit etwas Neues zu beginnen.“ Bürgermeisterin Silvia Voßloh begrüßt, dass sich Menschen mit so unterschiedlichen Lebensläufen beworben haben. „Diese Vielfalt ist sehr gut für uns, eine echte Bereicherung“, stellt sie fest. Auch künftig wolle die Stadt Werdohl Ausbildungschancen eröffnen.

Zwei Initiativbewerbungen für eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten ab dem kommenden Jahr seien schon bei der Stadt eingetroffen. „In diesem Bereich werden wir auf jeden Fall ausbilden. Weiteres haben wir aber noch nicht entschieden“, berichtet Silvia Voßloh.

Ausbildung bei der Stadt Werdohl: Duale Studien gehören zum Angebot

Insgesamt bildet die Stadt Werdohl momentan sechs Verwaltungsfachangestellte aus, drei Straßenwärter und eine Elektronikerin. Zudem sind zwei Pia-Kandidaten und drei Jahrespraktikanten beschäftigt.

Zwei junge Frauen absolvieren ein duales Sozialarbeits-Studium. Eine Studentin hat sich für die Fachhochschule Hamm entschieden – mit dieser Bildungseinrichtung kooperiert die Stadt Werdohl. Die zweite Studentin, sie ist als Erzieherin im Jugend- und Bürgerzentrum tätig, besucht abends und am Wochenende Vorlesungen an der Uni Dortmund.

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