Bürgermeister lobt Bürgerstammtisch

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Mit einem Grünkohlessen feierte der Bürgerstammtisch das 250. Treffen.

WERDOHL ▪ „Außergewöhnlich“ sei die Leistung des Bürgerstammtisches, befand Bürgermeister Siegfried Griebsch bei seinem Grußwort zum Jubiläum: In knapp fünf Jahren hatte sich der Stammtisch bereits 249 Mal getroffen – und am Montag fand im Restaurant Versevörder Hof der runde Geburtstag statt.

Seine Bürgermeister-Kollegen im gesamten Märkischen Kreis hätten registriert, dass in Werdohl viel geschehe. Darum werde Griebsch aus den anderen Städten und Gemeinden heraus beneidet. Daran sei der Bürgerstammtisch nicht ganz unschuldig.

„Dort treffen sich Bürger, um sich über Themen der Stadt zu unterhalten, Ideen zu entwickeln und“, betonte das Stadtoberhaupt, „diese dann auch selbst in die Tat umzusetzen.“ Das sei in Zeiten leerer Stadtsäckel nicht nur lobenswert, sondern auch wichtig. So aber passiere viel in Werdohl: „Lennefontäne, Bürgerbrückenweinfest, Wellengarten, Kletterplatte“, zählte der erste Bürger der Lennestadt beispielhaft auf. Der Stammtisch trage somit zum Stadtumbau kräftig bei.

So gratuliere der Bürgermeister gerne zum 250. und beim 300. wollte er dann auch mehr Zeit mitbringen. So aber ging Griebsch noch vor dem Essen. Es gab Grünkohl. Der Saal war aber auch so mit fast 50 Teilnehmern mehr als nur gut gefüllt. Die gute Resonanz, die der Bürgerstammtisch erzielt, ist dann auch für Mit-Organisator Manfred Hoh ganz entscheidend. Je nach Thema und Referent kämen seit einer halben Dekade kontinuierlich zwischen 15 und 50 Stammtischler. „Das macht mich schon stolz“, sagte Hoh am Montag. Und strahlend ergänzte er: „Bei uns fühlen sich viele Werdohler eben sehr wohl.“ ▪ kol

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