Bürgermeister Griebsch bewährt sich in Backstube

WERDOHL ▪ So fix wie Bäckermeister Holger Mähler ist Siegfried Griebsch natürlich nicht, wenn es darum geht, süßen Hefeteig in Form zu bringen. Doch beim traditionellen Wappenbacken hat sich der Bürgermeister am Mittwoch in der Backstube in Kleinhammer tapfer geschlagen. Zwei Stadtwappen sind entstanden – sie bestehen jeweils aus rund fünf Kilo Teig – und dürfen am Sonntag von den Gästen des Neujahrsempfangs verspeist werden.

Gebacken wurden die süßen Wahrzeichen gestern aber nicht. „Sie wandern jetzt in die Tiefkühltruhe“, sagt Holger Mähler. Sonntagfrüh gegen 5 Uhr wird der Bäckermeister die Wappen aus dem Tiefschlaf wecken und in den Ofen schieben. „Dann sind sie schön frisch.“ Nach dem Backen werden die Leckereien noch apricotiert – also mit gekochter Aprikosenmarmelade bestrichen – und anschließend mit Zuckerguss überzogen.

Bürgermeister Griebsch hofft natürlich, am Sonntag viele Werdohler im Festsaal Riesei begrüßen zu können. Der offizielle Teil der Veranstaltung sei deutlich gekürzt worden, betont Griebsch. So bliebe den Gästen mehr Zeit für das Wesentliche des Neujahrsempfangs: den Austausch von Neuigkeiten und das Gespräch. ▪ cwi

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