Bürgermeister bezieht Stellung zur FSV

Bürgermeister Griebsch wehrt sich gegen die FSV-Darstellung.

Werdohl -  Bürgermeister Siegfried Griebsch bezieht Stellung zum SV-Bericht „FSV fragt die Kandidaten – Fußballer wollen einen zweiten Kunstrasenplatz auf dem Riesei“ vom 12. Juni.

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Griebsch teilt mit: „Mit Erstaunen las ich: ‘Wir haben wochenlang versucht, das Thema mit Bürgermeister Griebsch und der Verwaltung zu regeln. Es ist uns überhaupt nicht gelungen’.“ Weiter heißt es in dem SV-Bericht: „Griebsch habe geantwortet, die Anfrage solle man seinen Nachfolger oder seine Nachfolgerin zu stellen.“

Griebsch antwortet in seiner Stellungnahme: „Das ist so definitiv nicht richtig. Richtig sind folgende Fakten: Es gab ein Informationsgespräch Ende letzten Jahres, in dem Vertreter der FSV und der Verwaltung einschließlich meiner Person sich austauschten. Die FSV hat ihre Probleme und Wünsche vorgetragen, die Verwaltung die damit verbundenen Probleme der Haushaltssanierung. Tatsache ist, dass man damals mit der Absicht auseinander gegangen ist, sich mit dem Thema weiter zu befassen. Die FSV bekam von der Verwaltung als Diskussionsvorschlag eine Aufstellung der Trainingszeiten unter Berücksichtigung aller Sportplätze mit der Bitte, sich dazu eigene Gedanken zu machen und der Verwaltung mitzuteilen.“

Der Bürgermeister schreibt: „Im Frühjahr habe ich den Vorsitzenden, Herrn Dinter, angerufen um nach dem Stand der Überlegungen bei der FSV zu fragen. Ich habe ihm versichert, dass das Thema noch nicht vom Tisch ist, aber vor dem Hintergrund der Einsparung des Naturrasenplatzes im Rahmen des Haushaltssanierungsplanes nicht so schnell zu lösen ist. Gleichzeitig habe ich deutlich gemacht, dass eine Lösung des Themas zugunsten der FSV nur dann möglich ist, wenn auch die Stadt weiterhin in der Lage ist, die Ziele des Haushaltssanierungsplanes zu erreichen. Ich habe auch meine Zusage gegeben, das Thema natürlich an die neuen Verantwortlichen nach der Kommunalwahl weiterzugeben. Herr Dinter und ich waren uns einig, dass der Ball vorläufig bei der FSV liegt und von dort ein neuer Vorstoß erfolgen sollte, wenn der neue Rat und Bürgermeister im Amt sind.“

Im SV-Bericht war FSV-Sozialwart Winfried Kuschmiersz zitiert worden, er hatte im Auftrag des Vorstands um den Vorsitzenden Thomas Dinter gesprochen. Griebsch schreibt dazu: „Diesen Sachverhalt habe ich am 12. Juni im Übrigen mit Herrn Dinter besprochen, mit dem seitens der Presse nicht gesprochen wurde. Herr Kuschmiersz war an den Gesprächen mit der Verwaltung nicht beteiligt.“ - von Volker Heyn

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