Bürgerbusverein freut sich über neues Gefährt

WERDOHL – Stolz konnten die Mitglieder des Bürgerbusvereins am Sonntag ihr neues Gefährt vorstellen. Obwohl der neue Bus schon ein paar Wochen im Einsatz ist, präsentierte der Verein ihn nun während des verkaufsoffenen Sonntags der Öffentlichkeit.

„Der alte Bus war bereits sieben Jahre alt und war rund 270 000 Kilometer gefahren“, berichtete Bürgerbusvereins-Vorsitzender Eint Meyer. Und zum Glück für den Verein gibt es jeweils alle sieben Jahre oder nach 300 000 gefahrenen Kilometern einen Zuschuss vom Land. Von diesem Zuschuss, der insgesamt 30 000 Euro beträgt, wurde nun der neue Bus angeschafft. Da dieser allerdings inklusive Umbau etwa 70 000 Euro gekostet hat, musste der Bürgerbusverein noch einiges aus eigener Tasche dazu zahlen.

Denn auch der Umbau des Mercedes Sprinter ist teuer und zeitintensiv. So wurde die Beifahrertür durch eine elektrische mit ausfahrbarer Trittstufe ersetzt. Auch alle Sitze wurden ausgetauscht und mit besonderen Sicherheitsgurten ausgestattet. Dazu kam noch die digitale Fahrtrichtungsanzeige und die kleine Kasse im neuen Bürgerbus.

Jedes Jahr legen die Fahrer des Bürgerbusvereins in Werdohl insgesamt rund 40 000 Kilometer zurück, wie Eint Meyer berichtete. Denn neben den regulären Fahrten bedient der Verein in Werdohl auch drei Kindergartenlinien. Dabei ist der Verein immer auf der Suche nach neuen Fahrern. Freiwillige können die Treffen des Vereins an jedem ersten Dienstag im Monat in der Gaststätte Brinker besuchen. Dort treffen sich die Mitglieder jeweils um 19 Uhr, um die neue Fahrereinteilung vorzunehmen. Doch auch bei dem Vorsitzenden Eint Meyer können sich Interessenten unter Tel. 0 23 92/28 88 melden. Potentielle Bürgerbusfahrer müssen mindesten 18, höchstens 73 Jahre alt sein und über den Führerschein der Klasse B verfügen.

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