Schaulustige bei Kranzniederlegung

Schützenfest in Werdohl eröffnet

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Pater Irenäus (links) und Pfarrer Dirk Grzegorek hielten die ökumenische Andacht im Schatten der Christuskirche.

Werdohl - Das 188. Werdohler Schützenfest ist eröffnet. Mit der Kranzniederlegung, einer ökumenischen Andacht, den Beförderungen und Auszeichnungen sowie der Übergabe des Regiments- und des Seniorenpokals leiteten die Schützen am Freitagnachmittag ihr Fest bei strahlendem Sonnenschein ein.

Orden für Verdienste um das Schützenwesen erhielten in diesem Jahr ausschließlich Frauen: Gina Lee Brahmsiepen und – in Abwesenheit – Ivonne Wolf wurden mit dem Orden des Sauerländer Schützenbundes bedacht, weil sie sich jeweils beim Kompanieschießen stark engagieren. Sie bereiten beide unter anderem die Munition vor und führen die Schießlisten. Brahmsiepen ist zudem seit Jahresbeginn auch stellvertretende Leiterin der Werdohler Jungschützen.

Sowohl den Regimentspokal, als auch den Seniorenpokal nahm dieses Mal die 4. Kompanie aus den Händen von Sportleiter Yannik Müller im Empfang.

Gina Lee Brahmsiepen erhielt von Schützen-Vorsitzendem Andreas Schreiber den Orden für Verdienste um das Schützenwesen.

Vor der üblichen Kranzniederlegung am Denkmal im Ludwig-Grimm-Park lud der Vorsitzende des Werdohler Schützenfestes Andreas Schreiber die anwesenden Schützen ein, an einer ökumenischen Andacht teilzunehmen. „Diese wird dargeboten von Pfarrer Dirk Grzegorek und Pater Irenäus“, verkündete Schreiber.

Irenäus stellte zunächst fest: „Den Menschen dürstet es nicht nur nach Bier, sondern auch nach Gott.“ Grzegorek stellte fest: „Worte, die einmal ausgesprochen sind, können nicht mehr zurückgenommen werden.“ 

Weiter führte der evangelische Geistliche aus: „Es gibt ja solche Akrobaten, die reden viel – aber ohne Substanz.“ Folglich wünschte der den Schützen und den Besuchern ihres Festes „gehaltvolle Gespräche – nicht bloß leere Worte“.

Sportleiter Yannik Müller (rechts) überreichte Regiments- und Seniorenpokal an Vertreter der 4. Kompanie, die beide Titel in diesem Jahr errang.

Seine Sätze auf den Punkt gebracht habe beispielsweise Jesus. Grzegorek lud die Schützen ein, „nicht nach dem Fest die Uniform in den Schrank zu hängen und dann die Worte dieser Andacht schon wieder vergessen“ zu haben.

Andacht, Ehrungen, Auszeichnungen, wie auch die Kranzniederlegung, an welcher auch Bürgermeisterin Sivlia Voßloh, wurden vom Brüninghaus-Platz aus von etlichen Werdohler Bürgern verfolgt. Im Anschluss zogen die Schützen ins Zelt, in welchem am Abend die bekannte Partyband Radspitz für Stimmung sorgte.

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