Die CDU startet in ihren Wahlkampf

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Gestern startete die CDU mit Silvia Voßloh als Vorsitzende (vorne 3. von links) mit einem Stand an der Neustadtstraße in den Wahlkampf.

Werdohl -  „Wir sind im Stärkungspakt, wir müssen sparen, wir haben keine Möglichkeit, Geld auszugeben wie wir möchten“, machte Silvia Voßloh am Freitag beim Auftakt des CDU-Wahlkampfes deutlich. Deshalb gehe es der CDU darum, Bestehendes zu erhalten und den Menschen ins Gedächtnis zu rufen. „Werdohl soll als lebens- und liebenswert geschätzt werden, denn das ist es. Das gerät allerdings in Vergessenheit“, so Voßloh.

Und so rücken die Christdemokraten in ihrem Wahlflyer viele Einrichtungen wie die neun Kindergärten, die Stadtbücherei, die Musikschule, die Stadtklinik, die Seniorenpflegeheime und die Vereine sowie die Umgebung mit der Lennepromenade, den Flüssen und den Kletterfelsen in den Fokus. All das müsse erhalten bleiben. Allen voran müsse viel für Kinder und Jugendliche getan werden. Denn: „Kinder sind unsere Zukunft.“ Erstmals habe die CDU in diesem Jahr auf viele Wahlgeschenke verzichtet. Stattdessen sollen bis zur Wahl am 25. Mai vier Schecks über jeweils 400 Euro an Einrichtungen gehen, die sich mit Kinder- und Jugendarbeit beschäftigen.

Wichtig seien auch die vielen Ehrenamtlichen, die sich an vielen Stellen engagieren. „Wir wollen zeigen, was diese Menschen leisten“, sagt Voßloh. Um das zu erreichen, wolle die CDU auf die Arbeit der Ehrenamtler aufmerksam machen. Immer wieder mische sich Silvia Voßloh „quasi inkognito“ unter die Menschen, um in persönlichen Gesprächen von Problemen zu erfahren. Hinterher werde das Gehörte innerhalb der Partei diskutiert und nach Lösungen gesucht. „Wir machen keine Versprechungen“, erklärt Voßloh. Vielmehr wollten die Christdemokraten sich als Menschen einbringen, das Gespräch mit dem Bürger suchen und dann gucken, was sich ergebe. „Wo der Schuh drückt, machen wir, was wir können.“

Um den Bürgern die Scheu vor der Wahl zu nehmen, hat die CDU an ihren Ständen Wahlzettel parat. Daran erklären die Politiker, was auf die Wähler zukommt. - jape

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