Brüninghaus-Platz: Fest für die ganze Familie

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Das Duo Honigmut – Melina Fuhrmann und Nando Andreas aus Lüdenscheid – wird am 5. Mai anlässlich der Eröffnung des Brüninghaus-Platzes nach Werdohl kommen.

Werdohl - „Aus meiner Sicht ist es ein großes, buntes Programm für die ganze Familie“, stellt Andreas Haubrichs von der Werdohl Marketing GmbH fest. Die Rede ist von der Eröffnung des Brüninghaus-Platzes, die für Freitag, 5. Mai, geplant ist.

Von 15 bis 22 Uhr soll an diesem Tag gefeiert werden, kündigt Haubrichs an. Die Stadtmarketing-Gesellschaft tritt als Veranstalter des Festes auf – ebenso die Stadt Werdohl.

Bürgermeisterin Silvia Voßloh liegt die Einweihung sehr am Herzen, das unterstrich sie im Rahmen der Hauptausschuss-Sitzung am Montag im Schulungsraum der Feuerwehr in Kleinhammer erneut: „Der Brüninghaus-Platz ist für mich ein ganz besonderer Platz.“ Deshalb werde auch das Programm „etwas anders als sonst üblich“ ausfallen.

Unter anderem sollen FoodTrucks, Cocktails und Show-Acts die Einweihung zu einem besonderen und möglichst unvergesslichen Erlebnis machen. Doch auch heimische Akteure und Künstler sollen eingebunden werden, berichtet Andreas Haubrichs. So werde der Projektchor der Singenden Grundschulen sozusagen für den Startschuss des Festes sorgen.

Auch die heimischen Geschäftsleute seien angesprochen worden. „Und nicht nur die Anlieger des Brüninghaus-Platzes“, so der Stadtmarketing-Mitarbeiter. „Allerdings haben noch nicht alle mitgeteilt, in welcher Form sie sich am 5. Mai beteiligen wollen“, berichtet Haubrichs.

Während der Sitzung des Hauptausschusses bekräftigte die Bürgermeisterin zudem, dass sie einen Sponsor gefunden habe, der die besondere Gestaltung des Programms ermögliche. SPD-Fraktionsvorsitzender Wilhelm Jansen hatte diesbezüglich nachgefragt. Er monierte, dass die Politik in die Planung der Feier nicht einbezogen worden sei. Jansen hakte mit Blick auf die Mittel kritisch nach, mit der sich die Stadt an der Feier beteiligt: Er wollte wissen, ob sich diese in dem Rahmen bewegen würden (bis zu 25 000 Euro), in dem die Verwaltung ohne Zustimmung der Kommunalpolitiker entscheiden dürfe.

Silvia Voßloh zeigte sich irritiert – und bestätigte, dass sich die Verwaltung natürlich auch an die finanziellen Spielregeln halte: „Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich in dem Rahmen bewege, der mir zusteht.“ Zudem werde die Stadt auch personelle Ressourcen zur Verfügung stellen: Mitarbeiter des Bauhofs sollen beispielsweise beim Auf- und Abbau der Bühne zum Einsatz kommen.

CDU-Ratsherr Dirk Middendorf war nicht nur irritiert, sondern reagierte auch leicht verärgert: „Die Vorbereitungen eines solchen Festes ist die obligatorische Arbeit der Verwaltung. Darüber will ich hier nicht diskutieren.“ Schließlich seien die Kommunalpolitiker auch nicht in die Planung anderer Feste eingebunden. So habe sich die Verwaltung beispielsweise auch um die Gestaltung des großen Bahnhofsfestes gekümmert.

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