Brüninghaus: Heimatverein sucht alte Dokumente

Alfred Hinsching (Mitte) brachte zum Treffen des Heimatvereins etliche Zeitdokumente über die Firma Brüninghaus mit.

WERDOHL ▪ „Die Zeit nach dem Krieg wird oft vergessen“, sagte Rüdiger Schmale bei einem Treffen des Heimatvereins am Mittwoch im Kleinen Kulturforum. Aus diesem Grund hatte der Vorsitzende dazu aufgerufen, auf die Suche nach Bild- und Tonmaterial zu gehen, das Einblicke in das Arbeitsleben von vor 40, 50 und 60 Jahren gibt.

Geplant ist, diese Zeitdokumente in einer Sonderausstellung zu präsentieren, damit nachfolgende Generationen das Leben der Aufbaugeneration nach dem 2. Weltkrieg würdigen können.

Begonnen werden soll mit Material über die Firma Brüninghaus. Ein Foto aus dem Jahr 1903 – es zeigt Arbeiter der Gebrüder Brüninghaus Co. Werdohl – gehört bereits zu den Ausstellungsstücken, auch wenn es nicht ganz in den gesuchten Zeitraum passt. Hinzu kam etliches Material von Alfred Hinsching, dessen berufliche Laufbahn bei Brüninghaus begann. Die Geschichten von damals, die sich die Vereinsmitglieder beim Sichten des Materials erzählten, ließen einige Erinnerung und Anekdoten aufkommen, die vielleicht mit einfließen werden. „Der Grundstock für eine Ausstellung ist jedenfalls gelegt“, war der Heimatvereinsvorsitzende sicher. Um vor allem die Atmosphäre in den Firmen entsprechend anschaulicher darstellen zu können, wäre Filmmaterial wünschenswert. „Da könnte man gut demonstrieren, was für ein Lärm in den Firmen herrschte“, hofft Schmale.

Wer geeignete Dokumente zur Verfügung stellen möchte, kann sich mit Rüdiger Schmale oder Heiner Burkhardt in Verbindung setzen.

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