Peter Lux zum Weinkönig gekürt

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Peter Lux übernahm am Samstag die Kette des Weinkönigs aus den Händen seines Vorgängers Dieter Zoppa.

Werdohl - Beim 14. Brückenbürgerweinfest am Samstag drehte sich alles um edle Tropfen aus den deutschen Anbaugebieten Mosel und Pfalz. Wenn man die Stimmung auf der Brücke als Maßstab für die Qualität der Rebensäfte hernahm, musste man den drei Winzern ein perfektes Zeugnis ausstellen.

Ihre Weine trafen den Nerv des Publikums und trugen ihren Teil zum Erfolg der 14. Auflage des Werdohler Wein-Events bei.

Dieter Zoppa, amtierender Weinkönig bis 18.30 Uhr, hatte die prächtige Königskette zwölf Monate mit Stolz getragen. Die Wahl des neuen Regenten sei dem vierköpfigen, fachkundigen Gremium nicht leicht gefallen, erklärte Dr. Hans-Joachim Hultsch während der Inthronisation-Ansprache. Die Kandidaten müssten sich durch einen lauteren Charakter auszeichnen, ein gewisses Maß an Fachwissen vorweisen und – ganz wichtig – „man müsse ihn vorzeigen können“, fügte Dr. Hultsch hinzu.

Letztlich fiel die Wahl auf Peter Lux – mangels Konkurrenz, wie der Redner mit spitzer Zunge formulierte. Zudem habe Lux bei der Entscheidung von seiner Spendierfreudigkeit profitiert. „Er hat uns den ganzen Abend freigehalten“, gab Dr. Hultsch zu. Unterm Strich habe Peter Lux die Ernennung zum Weinkönig 2014 aber verdient, betonte das Gremiumsmitglied. Unter Beifall des Publikums ließ sich Lux die Kette anlegen und sprach ein paar „warme“ Worte.

Die 14. Auflage des privat initiierten Festes lockte etliche Besucher auf die Lennebrücke. Vorgestellt wurden ausschließlich Weine aus deutschen Anbaugebieten – und stets im Wechsel. „Schließlich wollen wir das ganze Spektrum deutscher Weine präsentieren“, erklärte Jürgen Hennemann. Angesprochen fühlten sich bei Weitem nicht nur Werdohler. Von Rhein, Ruhr und selbst aus Hongkong waren Besucher angereist. - Von Markus Jentzsch

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