Gerd Schlotmann neuer Werdohler Weinkönig

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Die Marching-Band Dixie-Tigers aus Düsseldorf sorgte mir ihren schmissigen Rhythmen für gute Laune bei den Festgästen.

Werdohl - Ausgerechnet einen bekennenden Biertrinker haben das Kleine Kulturforum und der Bürgerstammtisch Werdohl am Samstag zum neuen Werdohler Weinkönig gekürt.

Gerd Schlotmann ist neuer Werdohler Weinkönig. „Er hat mit seinen Fachkenntnissen zum Thema Wein die Jury überzeugt“, begründet Dr. Hans-Joachim Hultsch die Wahl, die nicht unumstritten war. Zur Erläuterung: Es gab mehrere Bewerber. Und Schlotmann hat bei seiner Kandidatur einen Minuspunkt eingefahren. Hultsch verrät: „Es bekam einen deutlichen Punktabzug, denn er trinkt selbst ausschließlich Bier.“ Und so war es letztlich ein knapper Entscheid in diesem Jahr.

Eröffnet hat das Brückenbürgerweinfest Bürgermeisterin Silvia Voßloh, die eigens ihr Auto zuhause stehen gelassen hatte und zu Fuß zur Brücke gekommen war. Sie dankte in ihrer kurzen Ansprache dem Kleinen Kulturforum sowie dem Bürgerstammtisch für die Organisation des Festes, das langsam zur Tradition wird.

Weinfest-Moderator Hans-Joachim Hultsch ergriff dann das Wort und zeigte sich mehr als erleichtert, dass es schließlich doch Außentemperaturen von 18 Grad gab. Und so stellte er überschwänglich fest: „Heute duzen wir uns alle in dieser schönen Runde.“

Vom Biertrinker zum Weinkönig: Gerd Schlotmann

Der scheidende Weinkönig Hermann Faßbender übernahm das Mikrofon und erinnerte sich an das Vorjahr und gab zu: „Ich war sehr gerührt, als ich 2016 gekürt wurde.“

Eigens zum Weinfest war übrigens Waltraud Groll angereist. Die Liebhaberin von Winzer-Erzeugnissen nahm für das Werdohler Fest sogar die Anreise aus Oberstdorf auf sich.

Ob es im kommenden Jahr noch ein Weinfest in Werdohl geben wird, steht nicht fest. „Wir würden gerne noch eines organisieren“, ließ Mit-Organisator Hultsch wissen. Ohne Gönner geht das aber nicht. Aus rechtlichen Gründen kann diesen aber künftig keine Spendenquittung mehr ausgestellt werden. „Dabei ist Wein doch ein deutsches Kulturgut“, wundert sich Hultsch. Es werden also neue Gönner für das Fest gesucht. „Wir wären froh, wenn wir welche finden“, betonte Hultsch.

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