Feldstraße ist frei

WERDOHL ▪ Die wichtigste Nachricht zuerst: Die Feldstraße ist nach fast sechsjähriger Teilsperrung wieder in beide Richtungen befahrbar. Im Jahr 2006 wurde die Straße, die die Königsburg an die Stadtmitte anbindet, wegen der sanierungsbedürftigen Stützmauer als Einbahnstraße talwärts ausgewiesen. Nach einer etwa einjährigen Bauzeit konnte die Straße jetzt vollständig saniert wieder freigegeben werden.

Bis 2006 gab es bereits eine Querungshilfe für Fußgänger im Bereich der Waldstraße. Die musste damals abgebaut werden. Eine Baufirma ist gerade dabei, die Querungshilfe zunächst provisorisch einzubauen. Martin Hempel, Ingenieur beim Baubetriebshof: „Die Querungshilfe liegt im Bereich einer Hauseinfahrt, wir wissen noch nicht, ob sie dauerhaft dort bleiben kann.“

Nicht ganz so gute Nachrichten gibt es von der Brücke Blumenstraße in Eveking. Die Brücke kann doch nicht in der nächsten Woche freigegeben werden, sondern bleibt noch bis Ende Oktober gesperrt. Die Mark-E verlegt dort im flussaufwärts gelegenen Bürgersteig Versorgungsleitungen. Diese Starkstromkabel sind auch für die Energieversorgung des ganzen oberen Versetals nötig. Jetzt hat das Energieversorgungsunternehmen festgestellt, dass auch die Kabel im flussabwärts gelegenen Gehweg ausgetauscht werden müssen. Die Brücke ist 25 Meter lang, von daher brauchen diese Arbeiten noch etwas Zeit. In der nächsten Woche soll damit begonnen werden. Gleichzeitig müssen auf die Fahrbahn der Brücke noch zwei Schichten Asphalt aufgetragen werden. Die Sanierung kostete bislang 90 000 Euro, die neu zu vergebenen Arbeiten sind noch nicht eingerechnet. Hempel: „Danach haben wir hoffentlich für lange Zeit Ruhe mit der Brücke.“

Auf der Vorthbrücke war jetzt für zwei Tage eine Ampel aufgestellt worden, um das Bauwerk für die Arbeiten am Fahrner-Stützpfeiler zu entlasten. Nach dem Wissen aus dem derzeitigen Stand der Betonsanierungsarbeiten, so Hempel, stehe eine Brückenvollsperrung „nicht zur Debatte“. Vielleicht würden die weiteren Pfeiler noch Überraschungen bergen, aber der Fahrner-Pfeiler sei in keinem allzu schlechten Zustand. Nach Möglichkeit soll noch in diesem Jahr mit der Sanierung des Königsburg-Pfeilers begonnen werden. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf zehn Stundenkilometer für Lastwagen über 7,5 Tonnen bleibe allerdings in jedem Fall bestehen. ▪ hey

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare