Marode Mauer am Platz zur Alten Post: Eigentümer weiß um schlechten Zustand

Bröckelnder Putz beschädigt Auto

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Die Mauer zur Neustadtsraße ist in einem erbärmlichen Zustand, Putzbrocken sind auf ein Auto gefallen. Die Mauer gehört einem Privatmann.

WERDOHL -   Die marode Mauer zwischen der Neustadtstraße und dem Parkplatz Alte Post beschäftigte die Lokalpolitiker jetzt in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung. Ratsherr Jürgen Henke (SPD) erinnerte daran, dass es seit geraumer Zeit eine Zusage der Verwaltung gebe, mit Mitteln aus dem Stadtumbauprogramm den Durchbruch zur Neustadtstraße zu schaffen. „Gibt es Fortschritte?“, wollte Henke während der Sitzung wissen.

Bernd Mitschke. Leiter des Fachbereiches 2, teilte mit, dass die Stadt an der maroden Mauer Flatterband gespannt habe. Zum Hintergrund: Vor einiger Zeit sei Putz aus dem Bauwerk abgebröckelt und auf die Motorhaube eines Autos gefallen, erklärte Mitschke. Es sei ein hoher Sachschaden entstanden. Die Mauer befinde sich in Privatbesitz. Der Eigentümer wisse um den Zustand des Bauwerkes. Trotzdem habe sich die Stadt um die Verkehrssicherungspflicht gekümmert, weil es quasi eine öffentliche Fläche sei.

Bürgermeister Siegfried Griebsch wies zudem darauf hin, dass die Mittel für den Durchbruch aus dem Stadtumbautopf von der Bezirksregierung umgewidmet werden müssten. Der Bescheid stehe noch aus, antwortete das Stadtoberhaupt auf die Anfrage Henkes.

Von Ute Heinze

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