Brille-Theater an der Martin-Luther-Grundschule

Insgesamt 167 Mädchen und Jungen aus den vier Jahrgängen der Martin-Luther-Grundschule in Ütterlingsen verfolgten den Auftritt in der Turnhalle. - Fotos: Finger

Werdohl - Freundschaften entstehen oft auch über soziale Grenzen hinaus und trotz individueller Unterschiede. Das bekamen die 167 Schüler der Martin-Luther-Grundschule am Mittwoch mit einem Theaterstück in der Sporthalle vermittelt.

Für die Aufführung des Brille-Theaters mussten die Kinder jeweils nur einen Euro bezahlen – den Rest finanzierte der Förderverein der Grundschule, um den Kindern bereits in jungen Jahren den Spaß an kultureller Bildung zu vermitteln.

Für die Veranstaltung am Mittwochmorgen in der Turnhalle der Martin-Luther-Grundschule hatten die Verantwortlichen nach einem kindergerechten Theaterstück gesucht, das etwas mit der Thematik Freundschaft zu tun hat. „So sind wir auf das Wittener Theater-Ensemble gestoßen“, erklärte Schulleiterin Britta Schwarze. Britta Lennardt (als Prinzessin) und Angela Eickhoff führten mit dem Brille-Theater ihr selbstgeschriebenes Stück „Die Prinzessin und das Küchenmädchen“ auf. Hierbei geht es um die Entstehung und die Kraft einer Freundschaft zwischen zwei – wie es der Name schon verrät – sehr ungleichen Mädchen.

„Das Thema Freundschaft wurde bereits in den einzelnen Klassen aller Jahrgänge besprochen. Es dient als Vorbereitung für ein Schulprojekt zum Thema Mobbing, das im März bei uns beginnt“, sagte Britta Schwarze.

Bereits seit mehreren Jahren gibt es – jeweils zu Beginn des Halbjahres – an der Grundschule verschiedene Aufführungen für alle Kinder an der evangelischen Grundschule in Ütterlingsen. „Das hat bei uns schon Tradition“, sagte Britta Schwarze. „Wir planen dabei immer mit unterschiedlichen Sachen. So gab es hier bereits eine Oper für Kinder, ein Puppentheater oder auch im vergangenen Jahr ein Silhouetten-Theater, das den Mädchen und Jungen viel Spaß gemacht hat.“

Im März wird es das Projekt an der Grundschule geben, das sich um das Thema „Mobbing“ dreht. „Freundschaft ist ja quasi das Gegenstück zum Mobbing. Die Kinder sollen dann auch lernen, dass man sich durch Freundschaften und Zusammenhalt sehr gut gegen Angriffe wehren kann. Es ist uns wichtig, dass wir den Kindern etwas für ihr späteres Leben mitgeben und vermitteln können“, sagt die Schulleiterin. Zudem sei angedacht, wie bereits vor mehreren Jahren geschehen, zukünftig auch wieder ein englischsprachiges Theaterstück für die Mädchen und Jungen aufführen zu lassen.

Von Benny Finger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare