AEG: Brigitte Assor geht in den Ruhestand

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Brigitte Assor wurde am Freitag in den Ruhestand verabschiedet.

Werdohl - „Du hast einen sehr guten Job gemacht“, auf diesen Nenner brachte Konrad Pewny die Verdienste der stellvertretenden Schulleiterin der Albert-Einstein-Gesamtschule, Brigitte Assor.

Diese wurde am Mittwoch mit einem Festakt in der Schule in den Ruhestand verabschiedet, nach 23 Jahren an der AEG und mehr als 40 Jahren im Schuldienst. Pewny hatte als Abteilungsleiter und langjähriger Weggefährte von Brigitte Assor die offizielle Abschiedsrede übernommen. Unter anderem verwies er in der Reihe der vielen Verdienste von Brigitte Assor darauf, dass sie kurz vor dem Ruhestand noch für fast ein Jahr – bis Mai – die kommissarische Schulleitung innehatte.

Pewny beschrieb seine scheidende Kollegin als eine Frau der Tat, die sich unter anderem durch Ideenreichtum, Durchsetzungsvermögen, Einsatzbereitschaft und „nicht zuletzt Herz und Verstand“ auszeichne. Dazu gab er auch einige Anekdoten über den Alltag zum besten, wie den Überblick von Brigitte Assor über die kompletten MVG-Fahrpläne. Sie habe in der Schule viel bewegt, bei weitem nicht nur im Unterricht. Die Etablierung der Mensa vom Provisorium zum „Esszimmer der Schule“ gehöre dazu, aber auch den Weihnachtsbasar habe sie mit vielen Ideen bereichert. Bei der Planung der Stundenpläne habe sie immer ohne großes Aufheben ein offenes Ohr für Nöte der Kollegen gehabt.

Und auch die Schüler ihrer letzten eigenen Klasse, die jetzt in der Jahrgangsstufe elf sind, würdigten, dass Brigitte Assor sich immer die Sorgen und Probleme ihrer Schüler angehört habe. Für die gute Zusammenarbeit bedankten sich Schulpflegschaftsvorsitzende Claudia Plum, Fördervereinsvorsitzender Thorsten Hänel und Thomas Lammers im Namen der Werdohler Schulleiter.

Bürgermeisterin Silvia Voßloh berichtete von ihrem Sohn, der oft über viel Arbeit gestöhnt, aber später bedauert habe, dass er keinen Unterricht mehr bei Brigitte Assor hatte. „Hinterher weiß man immer besser, was man verloren hat“, so Voßloh.

Das Programm des Nachmittags gestalteten darüber hinaus Lehrer und Schüler mit Musikbeiträgen, einer Rhönrad-Vorführung und einem Sketch. So gab es einen passenden neuen Text für den 80er-Jahre-Song „I don‘t like Mondays“ – unter anderem mit der Zeile, „Tell me why she does like Mondays“.

Brigitte Assor selbst verzichtete an diesem Tag auf große Worte. Ihr lag vor allem daran, Dank zu sagen, an ihre Weggefährten an der Schule und darüber hinaus, aber auch an alle, die die Feier für sie vorbereitet hatten. Ihren neuen Lebensmittelpunkt wird sie nun schon bald in Bremen finden – der Norden habe ihr immer schon gefallen.  - Von Bettina Görlitzer

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