Das hatten sich die Teilnehmer des Bremfeld-Treffens zu erzählen

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Die Teilnehmer des Bremfeld-Treffens hatten sich am Freitagabend wieder viel zu erzählen. Gerne erinnerten sie sich beispielsweise an die gute Nachbarschaft.

Werdohl - Auch wenn es am Freitagabend im Versevörder Hof bereits das 21. Bremfeld-Treffen war: Zu erzählen hatten sich die Teilnehmer auch diesmal noch eine Menge.

Dabei ging es natürlich nicht nur um Ausflüge in die Vergangenheit, sondern auch um Entwicklung in unseren Tagen. Aber klar: Der Kernsatz „Weißt du noch?“ hatte weiter hohe Priorität. Etwa, dass vor mittlerweile etlichen Jahrzehnten einige barfuß auf der Straße Fußball spielten – eine Situation, die sich heute wohl niemand mehr vorstellen kann.

Und: Gelobt wurden die guten Hausgemeinschaften auf dem Bremfeld. Jeder half jedem, schon seitdem die ersten Mehrfamilienhäuser 1940 von VDM errichtet wurden, damit die Mitarbeiter, die im Rüstungsbetrieb Bleche für Flugzeuge herstellten, eine akzeptable Bleibe hatten und – nach Ergänzungsmaßnahmen gegen Ende des Krieges – ausgebombte Familien untergebracht werden konnten.

Wichtig für damalige Verhältnisse: Jede Wohnung hatte ein eigenes Bad und eine eigene Toilette. Das war seinerzeit, als viele noch ihr „Geschäft“ auf einem Klo im Treppenhaus verrichten mussten, modernster Standard.

Ohne Sorgen sind die Bremfelder freilich nicht. Kamen am Anfang zwischen 50 und 60 Teilnehmer (zum Teil von weither, auch aus den USA) zu den Treffen, so liegt diese Zahl inzwischen etwa bei der Hälfte. Das ist auch der Grund dafür, dass diese Treffen von zunächst alle zwei bis drei Jahre auf einen jährlichen Rhythmus umgestellt worden ist.

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