Sanierungsbedarf auf Spiel- und Bolzplätzen

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Die Bauhofmitarbeiter übernehmen die Pflege- und Instandhaltung der 18 Spiel- und elf Bolzplätze.

Werdohl - Der Spielplatz Auf dem Bremfeld und der Bolzplatz an der Danziger Straße stehen im Mittelpunkt des Interesses, wenn sich der Jugendhilfeausschuss am Dienstag (17 Uhr, Rathaus) mit dem Bericht des Arbeitskreises Spiel- und Bolzplätze beschäftigt.

Von Carla Witt

Das Gremium hatte in Bezug auf die genannten Spielflächen „dringenden Handlungsbedarf“ festgestellt.

Im November des vergangenen Jahres hatten die Mitglieder des Arbeitskreises mehrere Spiel- und Bolzplätze im Stadtgebiet besichtigt und die dabei gewonnen Erkenntnisse der Verwaltung mitgeteilt. Besonders ernst ist demnach die Lage Auf dem Bremfeld: Das Gremium bezeichnet den Spielplatz als zukünftigen Sanierungsschwerpunkt.

„Die schwierigen topographischen Verhältnisse und die im Grunde als ,Kernsanierung’ anzusehenden Arbeiten werden hohen finanziellen Aufwand nach sich ziehen und vermutlich nur mittelfristig umzusetzen sein“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Die dort erforderlichen Arbeiten sollten möglichst von den Mitarbeitern des Bauhofes erledigt werden. In welchem Umfang und wann der Spielplatz umgestaltet werden kann, hänge auch von Spenden und Sponsorengeldern sowie den personellen Möglichkeiten des Bauhofes ab. In diesem Zusammenhang heißt es: „Der Bauhof wird personalintensive Arbeitseinsätze auf Spiel- und Bolzplätzen nur leisten können, wenn dadurch andere Aufgabenstellungen kurzfristig vorübergehend vernachlässigt werden.“

Am Bolzplatz an der Danziger Straße soll die Spielfläche geringfügig verkleinert und eine „gefahrlos bespielbare, plane Oberfläche neu hergestellt werden“. Ziel sei, Ausspülungen bei Starkregenfällen zu verhindern, die – laut Vorlage – regelmäßig große Verschmutzungen des angrenzenden Fußweges, der Treppenanlage zur Danziger Straße und der Straßenfläche zur Folge haben. Auch an der Danziger Straße solle der Bauhof aktiv werden, wegen der Gefährdung für den öffentlichen Wege- und Straßenbereich sei mit vorbereitenden Arbeiten schon begonnen worden.

Veränderungen soll es auch auf dem Spielplatz an der Stettiner Straße geben: Dort werde im Frühjahr ein unbrauchbares Kleinspielgerät durch ein Multifunktionsgerät ersetzt. Es sei geplant, den Fallschutz zu erneuern und zu erweitern und die Sandfläche neu zu gestalten.

In diesem Frühjahr soll der Arbeitskreis auch die übrigen Spiel- und Bolzflächen in Augenschein nehmen. In der Herbstsitzung des Jugendhilfeausschusses könne dann über erforderliche Sanierungsmaßnahmen in den kommenden Jahren beraten werden. Um den Ausschussmitgliedern die finanziellen Möglichkeiten der Stadt Werdohl zu verdeutlichen, sind in der Vorlage die Mittel aufgelistet, die insgesamt für die Unterhaltung aller 18 Spiel- und elf Bolzplätze zur Verfügung stehen: 10.000 Euro können für Pflege-, Prüf- und Instandhaltungsmaßnahmen durch Dritte und Fremdmaterial ausgegeben werden. 12.000 Euro stehen für Ersatzbeschaffungen zur Verfügung – wobei laut Verwaltung schon ein mittelgroßes Mehrfachspielgerät mit Einbau mit 7000 bis 10.000 Euro zu Buche schlage. 120.000 Euro stehen für Pflege- und Instandhaltungsmaßnahmen zur Verfügung, die von den Bauhofmitarbeitern ausgeführt werden.

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