Drehleiter eingesetzt

Brand in der Sommerstraße: Feuerwehr rettet Menschen

[UPDATE 7.45 Uhr] WERDOHL ▪ Die Feuerwehr hat Montag Abend mit Hilfe der Drehleiter vier Menschen aus dem stark verqualmten Haus Sommerstraße 19 in Versevörde gerettet. Weitere drei Personen hatten sich selbst in Sicherheit gebracht. Zudem barg die Feuerwehr zwei Katzen.

Feuer in Sechs-Familien-Haus in Werdohl

Feuer Werdohl

WERDOHL - Die Feuerwehr hat Montag Abend mit Hilfe der Drehleiter vier Menschen aus dem stark verqualmten Haus Sommerstraße 19 in Versevörde gerettet. Weitere drei Personen hatten sich selbst in Sicherheit gebracht.

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Von Volker Heyn

Gegen 20.28 Uhr wurde die Werdohler Feuerwehr alarmiert, die nach der Meldung eines Gebäudebrandes sofort mit allen Kräften ausrückte. Neben der Alarmierung durch Meldeempfänger wurde auch die Sirene eingesetzt.

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Feuerwehr rettet Menschen aus Sechs-Familien-Haus

Als die Einsatzkräfte an dem Sechs-Familien-Haus in der engen Sommerstraße ankamen, qualmte es aus dem Gebäude, besonders aus der Eingangstür. Drei Personen standen vor dem Haus und hatten sich selbst in Sicherheit gebracht.

Die Feuerwehr setzte die Drehleiter ein und schickte einen Einsatztrupp unter Atemschutz in das Gebäude. Nach und nach konnten weitere vier Personen aus der oberen Etage gerettet werden. Im dem Sechs-Familien-Haus waren ingesamt nur vier Personen gemeldet. Die anderen waren zu Besuch.

Aufgrund von Hinweisen der Geretteten wurde auch noch nach zwei Katzen gesucht. Eine schwarze Katze wurde sofort gefunden und per Drehleiter geborgen, eine rot-weiße wurde etwas später aus der Wohnung geholt.

Alle sieben Personen wurden vom leitenden Notarzt Dr. Dirk Wierich mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung untersucht. Sechs von ihnen verzichteten auf eine Weiterleitung ins Krankenhaus, eine Person wurde ins Krankenhaus verlegt. Inzwischen waren auch weitere Einsatzkräfte aus Lüdenscheid, Plettenberg und Altena zur Einsatzstelle beordert,

Parallel zur Menschenrettung begannen die Feuerwehrleute mit der Brandbekämpfung. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Manfred Theile wurde direkt mit Wasser angegriffen, da der Brandherd im unteren Gebäudeteil vermutet wurde. So war es auch, eine Art Bretterverschlag in der Nähe der Stromversorgung war in Brand geraten. Mitarbeiter der Stadtwerke regelten die Gasleitung ab.

Im Nu stand der Keller unter Wasser, Kabel hingen von der Decke herab. Feuerwehrchef Theile holte seine Leute wieder aus dem Haus, weil die Gefahr bestand, dass das Löschwasser unter Strom gesetzt wurde. Ein Mitarbeiter der Mark-E traf gegen 21.15 Uhr ein und drehte den Strom für den ganzen Straßenzug ab. Dann ging der Mark-E-Mitarbeiter mit einem Einsatztrupp ins Gebäude und schaltete die Stromzufuhr des Hauses aus. Nachdem das ganze Haus durchsucht war, stand fest, das keine Menschenleben mehr in Gefahr waren.

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