Geschäftsführung erklärt

So geht es nach dem Brand bei Gerhardi nun weiter

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Beim Brand am Freitag wurde die komplette Galvanik-Anlage vernichtet.

Werdohl - Nach dem verheerenden Brand am Freitag in der Galvanik-Anlage von Gerhardi in Dresel hat die Geschäftsführung eine schriftliche Erklärung dazu abgegeben.

Das Feuer bei der Gerhardi Galvanotechnik Werdohl GmbH habe innerhalb von 18 Stunden die Galvanik-Anlage und damit den wesentlichen Teil der Produktion vernichtet. Personen kamen nicht zu Schaden. 

Die Brandursache sei noch nicht geklärt, alle bisherigen Auswertungen sprächen für einen technischen Defekt, so heißt es in der Mitteilung. Um 7 Uhr hätten Mitarbeiter der Instandhaltung, die sich aufgrund von Wartungsarbeiten in der Galvanik-Anlage aufhielten, eine Stichflamme bemerkt. Die Galvanik-Anlage habe zu diesem Zeitpunkt für Wartungen in der Feiertagswoche nicht unter Serienproduktion gestanden. Das Feuer habe sich sehr schnell über die Be- und Entlüftung der Anlage ausgebreitet. 

Firma Gerhardi in Dresel brennt

Geschäftsleitung und Führungsmannschaft aller Gerhardi-Standorte hätten schon am Freitag einen Krisenstab eingerichtet. Die Kunden seien mittlerweile informiert worden und große Teile der Produktion hätten in die Werke Lüdenscheid und Ibbenbüren verlagert werden können. Ebenso seien Fremdverlagerungen an Wettbewerber organisiert worden, um Stillstände bei den Automobilkunden zu vermeiden. 

Büros und Montagehallen nicht betroffen

Glücklicherweise seien alle Büros, die Logistik- und Montagehallen und große Anteile der Betriebsmittel von dem Brand verschont geblieben. Über das komplette Ausmaß des Schadens könne jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nur spekuliert werden. Sachverständige für Betriebsunterbrechung, Gebäude und Einrichtungen sollen kurzfristig vor Ort sein. In der Pressemitteilung heißt es weiter: „Alle Kosten, die mit der Betriebsunterbrechung in Zusammenhang stehen, können durch die Versicherung abgedeckt werden.“ Die Planungen für den sofortigen Wiederaufbau der Produktionskapazitäten seien bereits gestartet worden. 

Die Geschäftsführung von Gerhardi teilt mit: „Den eingesetzten Löschzügen, allen voran den Einsatzleitern Kai Tebrün und Michael Kling, der Polizei sowie den benachbarten Firmen und allen Mitarbeitern und Beteiligten möchte die Geschäftsleitung an dieser Stelle einen besonderen Dank für ihre Unterstützung aussprechen.“

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