Brand durch Grablicht

WERDOHL -  Glimpflich verlief ein Kellerbrand in einem Haus an der Friedrichstraße in der Nacht zum Sonntag. Gegen 2 Uhr entstand im Keller ein Feuer – wahrscheinlich, so die Polizei, durch ein hier abgestelltes Grablicht.

Der Löschzug Stadtmitte rückte mit 22 freiwilligen Kräften aus. Beim Eintreffen an der Unglücksstelle, befanden sich keine Personen mehr im Gebäude und ein Großteil des Feuers war bereits gelöscht – der Schlauch der Waschmaschine war durch die Hitze geplatzt. Durch das austretende Wasser waren die Flammen bereits zuvor gelöscht worden.

Die Feuerwehr übernahm die Nachlöscharbeiten und kontrollierte die betroffenen Räume mit der Wärmebildkamera. Die Bewohner des Hauses, eine achtköpfige Familie, konnten in der Nacht bei Verwandten untergebracht werden. Im zweiten und dritten Obergeschoss des Hauses sei durch Rauch aber kein Schaden entstanden, so die Feuerwehr. Lediglich im Erdgeschoss habe man etwas Rauch wahrnehmen können.

Schnell erledigt wurde ein zweiter Einsatz dann am Sonntagmorgen. Am Biesenberg in Elverlingsen war durch den starken Wind ein Baum abgeknickt worden, der von Wehrmännern des Löschzugs Stadtmitte beseitigt wurde.

Eine Ölspur auf der Neuenrader Straße sorgte gestern für einen weiteren Einsatz. Da die Spur bis nach Neuenrade führte, wurden auch die Feuerwehr der Nachbarstadt verständigt.

Von Simone Benninghaus

Rubriklistenbild: © picture alliance / ZB

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