Boom in den Studios: Fit ins neue Jahr

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Axel Weber (links), betreiber der Fitnesss- AG, und seine Mitarbeiterin Peggy Tittel helfen Neumitglied Herbert Bressel im Umgang mit den Fitnessgeräten. ▪

WERDOHL ▪ Weihnachtsgans, Spekulatius und Dominosteine: Die Schlemmereien in der Advents- und Weihnachtszeit haben Spuren an den Hüften vieler Werdohler hinterlassen. Davon profitieren zu Beginn des neuen Jahres die Fitness-Studios in der Lennestadt.

„Schon zwischen den Jahren kamen viele Interessierte, um sich bei uns beraten zu lassen. Seit Anfang der Woche haben sich 25 Kunden neu angemeldet“, sagt Kerstin Luniaczek, Inhaberin von lennergy&fitness.

Das sei schon eine enorme Zahl, so die 43-Jährige. Sie ist sich sicher, dass viele der neuen Mitglieder die guten Vorsätze für das neue Jahr umsetzen wollen. Schlanker oder fitter zu werden sei wohl das Ziel der meisten Neumitglieder in der Schlacht.

Vor allem bei der weiblichen Kundschaft sei das Kursangebot beliebt. „Zumba ist im Moment der absolute Renner, dicht gefolgt von Indoorcycling“, sagt die Inhaberin. Das Bewusstsein, sich gesund und fit zu halten, sei in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen, ist sich Luniaczek sicher.

Auch viele Vereinssportler würden sich auf der 800 Quadratmeter großen Studiofläche neben dem Mannschaftstraining fit halten, wie zum Beispiel der 52-jährige Uwe Grube, sportlicher Leiter der FSV Werdohl und Ausbilder der Jugendtrainer. Er nutze vor allem in den Wintermonaten den Ausdauerbereich wie beispielsweise das Laufband, so Grube.

Spezielle Tipps für alle jene, die sich für 2012 vorgenommen haben, fitter zu werden, hat Studiobetreiberin Kerstin Luniaczek nicht. Viele Faktoren wie die Ernährung, die Motivation und die Gesamtkonstitution und auch die Regelmäßigkeit des Trainings würden eine Rolle spielen.

Über zehn neue Kunden seit Anfang der Woche freut sich auch Axel Weber von der Fitness-AG. Der Inhaber des Ütterlingser Studios weiß aber aus Erfahrung, dass nicht jeder, der mit einem guten Vorsatz zu ihm kommt, auch die Motivation hat, die eigenen Ziele zu verwirklichen. Er empfiehlt, nicht im Kopf zu trainieren, sondern ins Studio zu gehen. „Wir dokumentieren die Trainingserfolge unsere Kunden regelmäßig, um diese weiter zu motivieren“, sagt Weber. So versuchen er und sein Team Karteileichen zu vermeiden.

Weber setzt in seinem Studio vor allem auf den Kraft- und Gesundheitsbereich. Wer wirklich mit Sport abnehmen wolle, könne neben dem Training ein Ernährungsprotokoll ausfüllen. Dann sei es für die Trainer einfacher, die Neumitgliedern beratend auf ihrem Weg zur Wunschfigur zu begleiten. Zwei bis drei Mal die Woche, empfiehlt der Experte, sollten die Kunden an den verschiedenen Geräten schwitzen. Wann sich erste Erfolge einstellen, hänge vom Typ, der Motivation und der Ernährung ab. Pauschal könne man das so nicht sagen. Gut 400 Kunden führt Weber in seiner Kartei.

Rudolf Zirnsak, Betreiber der gleichnamigen Sportschule in der Neustadtstraße, weiß ebenfalls davon zu berichten, dass sich im Januar vermehrt Kunden anmelden. Er bietet neben Krafttraining vor allem Kampfsport und Selbstverteidigungskurse an. Die Sportschule Zirnsak zählt rund 100 Mitglieder.

Die Höhe des zu zahlenden Monatsbeitrags bei Abschluss eines Jahresvertrages schwankt in den drei Werdohler Studios zwischen 29,95 Euro und 35,40 Euro. Zudem bieten die drei Betreiber auch Halbjahresverträge an, hier variieren die Preise zwischen 39,95 und 55 Euro. Auch Zehnerkarten sind in den Studios zu haben.

Von Ute Heinze

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