Zeugen weiterhin gesucht

Bombendrohungen gegen Volksbank: Polizei hat neue Erkenntnisse

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Gegen die Volksbank in Werdohl gab es bereits vier Bombendrohungen. Jetzt hat die Polizei bei der Suche nach dem Täter eine weitere Spur.

Werdohl – Die Ermittlungen nach dem noch unbekannten Täter, der in mindestens drei Fällen eine Bombendrohung gegen die Werdohler Filiale der Volksbank Südwestfalen ausgesprochen hat, laufen weiter auf Hochtouren. Mittlerweile hat die Polizei weitere Erkenntnisse.

Die erste Bombendrohung gegen die Volksbank war am 31. Oktober vergangenen Jahres eingegangen. Drei weitere folgten dann in kurzer Folge in den vergangenen drei Wochen, wobei der Drohanruf am 16. Juli auch der Volksbank-Hauptstelle in Lüdenscheid galt

Was die Bombendrohung vom 10. Juli angeht, konnte die Polizei ermitteln, dass der Anruf von der Telefonzelle an der Freiheitstraße in Werdohl erfolgt ist. Von dort hatte der Täter sogar Sichtkontakt zum Volksbank-Gebäude im Alten Dorf. Die Polizei ließ an dieser Telefonzelle Spuren sichern. Das Ergebnis der Spurenauswertung stehe aber noch aus, teilte die Polizei am Montag mit. 

Zeugen gesucht

Derweil haben die Ermittler aber auch den dritten und vierten Anruf vom 16. beziehungsweise 21. Juli zurückverfolgen können. In diesen beiden Fällen habe der Anrufer die Telefonzelle am Friedrich-Keßler-Platz genutzt, die nur einen Steinwurf von der Volksbank entfernt ist. Am 21. Juli sei der Anruf um exakt 9.20 Uhr erfolgt, teilte die Polizei mit. Sie hofft, dass sich jemand daran erinnern kann, zu diesem Zeitpunkt verdächtige Personen in der Telefonzelle oder in der Nähe der Bank gesehen zu haben.

Der erste Drohanruf war Im Oktober 2019 erfolgt.

Hinweise nimmt die Polizeiwache in Werdohl unter Tel. 02392/93990 entgegen.

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