Drohung gegen Volksbank

Bombendrohung gegen Bank im MK: Es gibt Parallelen zu einem alten Fall

Eine Bombendrohung gegen die Volksbank in Werdohl hatte es auch schon vor achteinhalb Monaten einmal gegeben.
+
Eine Bombendrohung gegen die Volksbank in Werdohl hatte es auch schon vor achteinhalb Monaten einmal gegeben.

Die Werdohler Filiale der Volksbank in Südwestfalen ist erneut Ziel einer Bombendrohung geworden. Der Drohanruf sei bereits am vergangenen Freitagnachmittag bei der Hotline der Bank in Plettenberg eingegangen, teilte die Polizei erst am Montagmorgen mit.

  • Im MK gab es eine Bombendrohung bei der Volksbank.
  • Es ist nicht der erste Fall, 2019 wurde die Bank in Werdohl bereits bedroht.
  • Bei dem Einsatz soll keine Gefahr für Kunden und Mitarbeiter bestanden haben.

Werdohl -  Ein männlicher Anrufer habe am Freitag gegen 14.20 Uhr bei der Volksbank angerufen und von einer Bombe in der Werdohler Filiale im Alten Dorf gesprochen, teilte die Polizei mit.

Thomas Sommer, Pressesprecher der Volksbank in Südwestfalen, präzisierte die Angaben etwas: Der Anrufer habe nur in ganz knappen Worten von einer „Bombendrohung für Werdohl“ gesprochen und dann sofort wieder aufgelegt. 

Die Mitarbeiter hätten die Drohung „sehr besonnen aufgenommen und direkt die Werdohler Kollegen informiert“, beschrieb Sommer die Reaktionen nach dem Drohanruf. Die Filiale sei dann schon ein bis zwei Minuten später evakuiert worden. „Es bestand damit keine Gefahr mehr für Kunden und Mitarbeiter“, erklärte Sommer.

Drohung gegen Bank - So ging die Polizei in Werdohl vor

Anschließend hätten Polizeibeamte das Gebäude durchsucht, berichtete Polizeisprecher Marcel Dilling, wie die Polizei vorgegangen ist. Laut Volksbank-Sprecher Sommer wurde in allen öffentlich zugänglichen Bereichen der Bank nach einer Bombe gesucht. Gefunden wurde aber nichts. Schon nach kurzer Zeit konnte die Volksbank deshalb wieder den normalen Betrieb aufnehmen.

Es war bereits die zweite Bombendrohung gegen die Volksbank-Filiale in Werdohl. Schon am 30. Oktober vergangener Jahres  hatte ebenfalls ein männlicher Anrufer damit gedroht, das Werdohler Volksbank-Gebäude in die Luft sprengen zu wollen. Der Anruf hatte einen Großeinsatz von Polizei- und Rettungskräften ausgelöst, die Polizei hatte das Gebiet um die Volksbank abgesperrt. Bei der Durchsuchung des Gebäudes, bei der auch ein Sprengstoffspürhand eingesetzt wurde, hatte die Polizei aber auch keinen Sprengsatz finden können.

Bombendrohung gegen Volksbank: Einsatz zeigt Parallelen zum vorherigen Vorfall

Der Einsatz damals hatte mit vier Stunden deutlich länger gedauert als der am vergangenen Freitag. Obwohl der Anruf im vergangenen Jahr auf Tonband aufgenommen worden war, hat die Polizei den Anrufer bis heute nicht identifizieren können. Ob es dieselbe Person war wie am Freitag muss deshalb zunächst offen bleiben.

Bombendrohung gegen Volksbank in Werdohl

Nach dem neuerlichen Anruf leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ein. Das kann mit einer Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare