BOM: Stimmung wie auf der Hannovermesse

An manchen Ständen herrschte ein Flair wie auf der Hannovermesse.

WERDOHL/NEUENRADE ▪ Die Berufsorientierungsmesse für die Schüler aus Werdohl und Neuenrade am Freitag im Festsaal Riesei war für alle Beteiligten ein großer Erfolg. Neben der eigentlichen Zielsetzung geriet die BOM auch zu einer Leistungsschau heimischen Gewerbes.

Streckenweise herrschte im Festsaal eine Stimmung wie auf der Hannovermesse.

Als sich am Vormittag die Bürgermeister, Veranstalter und Partner zum Rundgang über die Messe trafen, wimmelte es im Saal und auf den Gängen nur so vor Besuchern. Alle Schüler der neunten und zehnten Klassen der Werdohler und Neuenrader Schulen waren zur BOM eingeladen, am Nachmittag kamen auch noch Delegationen der Berufskollegs.

Uwe Wiederspahn als Anstoßgeber der BOM sprach von gut und gerne 1000 Besuchern. 34 Aussteller präsentierten sich den jungen Leuten, um gezielte Fragen rund um die Ausbildung zu beantworten oder ganz unverbindlich zu informieren.

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1. BOM Berufsorientierungsmesse

Entstanden war die Idee zu so einer Messe schon Ende des Jahres 2008. Zunächst sollte die Veranstaltung noch Berufsfindungsmesse heißen. Uwe Wiederspahn vom Werdohler Integrationsprojekt Wip el ele hatte eine Veranstaltung „Übergänge schaffen, Brücken bauen zwischen Schule und Beruf“ organisiert. Andreas Haubrichs von der Stadtmarketing-Gesellschaft hatte Anfang 2009 das Netzwerk Einzelhandel auf die Beine gestellt. Die Idee zu einer Veranstaltung zur beruflichen Orientierung wurde bei beiden konkret, auf Neuenrader Seite zeigten Bürgermeister Sasse, Integrationsbeauftragte Horny und Wirtschaftsförderer Vogel Interesse und Engagement. Ursprünglich sollte die Messe in einer großen Fabrikhalle stattfinden, die Idee wurde aber wieder verworfen. Andreas Haubrichs sagte, dass die Veranstalter auch von den Erfahrungen der Aussteller profitiert hätten. So entwickelte sich nach und nach die 1. Berufsorientierungsmesse für Neuenrade und Werdohl.

Andreas Haubrichs war ganz begeistert: „Es ist genial gelaufen.“ Nach der Messe werde er bei den Unternehmen und Ausstellern nachfragen, wie sie den Verlauf der BOM beurteilen würden. Ganz sicher werde es im kommenden Jahr wieder eine solche Veranstaltung geben.

Den größten Zulauf hatten gestern die Stände, die Aktionen oder Geschenke bereit hielten. Ganze Schülergruppen zogen von Stand zu Stand, um sich allgemein auf das Thema Berufswahl einzustimmen. Manche Schüler suchten ganz direkt das Gespräch bei verschiedenen Unternehmen, manche knüpften sogar erste Kontakte zum zukünftigen Ausbildungsbetrieb. Die Bandbreite der Betriebe war groß: Vom Weltkonzern bis zum Friseur war alles vertreten.

Von Volker Heyn

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