Böttcher schlägt Sekundarschule vor

Cornelius Böttcher. ▪ Koll

WERDOHL ▪ „Die Probleme sind alle noch da“, gestand Cornelius Böttcher. „Aber wir blicken positiv in die Zukunft.“ Der Sozialdemokrat hatte bei der Mitgliederversammlung der SPD am Dienstagabend im Haus Werdohl erklärt, warum seiner Meinung nach – trotz sinkender Einwohnerzahl – „Werdohl im Aufwind“ sei.

Rund 40 Genossen lauschten seinen Ausführungen und nutzen anschließend die rund 80-minütige Veranstaltung zu einer lebhaften Diskussion. Besprochen wurden auch die Themen Stadtumbau West, Lenneroute und Stadtmarketing.

Wirklich Neues brachte Böttcher beim Thema Bildung. Aufgrund des so genannten Schulfriedens in der Landesregierung seien bekanntlich „Sekundarschulen“ möglich. Für den Fraktionsvorsitzenden des SPD im Rat der Stadt Werdohl ist es an der Reihe, eine solche in Werdohl zu schaffen, in dem Real- und Hauptschule am Standort Brüderstraße zusammengeführt würden. „Aus beiden Schulen könnte die gymnasiale Oberstufe der Albert-Einstein-Gesamtschule gespeist werden.“ So werde die Möglichkeit, in Werdohl ein Abitur erlangen zu können, langfristig gesichert.

So noch nicht gehört war auch die Idee, den im Rahmen des Stadtumbau West neu zu gestaltenden Brüninghausplatz „wetterunabhängig“ zu machen. Böttcher regte an, bei der Umgestaltung darauf zu achten, den Versammlungsort in der Innenstadt mit einer „Veranstaltungsinfrastruktur“ zu versehen. ▪ Michael Koll

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare