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Böen bis zu 130 km/h: Feuerwehr bereitet sich auf nächsten Sturm vor

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Von: Markus Wilczek

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Auf den Anbau eines Hauses krachte dieser Baum an der Feldstraße auf der Königsburg in Werdohl. Die Feuerwehr entfernte den Baum. Verletzt wurde niemand.
Auf den Anbau eines Hauses krachte dieser Baum an der Feldstraße auf der Königsburg in Werdohl. Die Feuerwehr entfernte den Baum. Verletzt wurde niemand. © Birke, Maximilian

Sturmtief „Ylenia“ bescherte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf der Feuerwehr in Werdohl einiges an Arbeit. Das Schlimmste in Sachen Sturm könnte den Einsatzkräften und den Menschen in der Region aber noch bevor stehen.

Denn mit Sturm Zeynep wird für Freitag bereits das nächste Orkantief erwartet – mit Böen von bis zu 130 km/h im Kreisgebiet. „Wir sind natürlich wieder einsatzbereit. Wie schlimm es wirklich wird, werden wir erst im Laufe des Tages absehen können. Schließlich soll der Sturm am Nachmittag beginnen und dann bis in die Nacht hinein andauern“, sagte Werdohls Wehrleiter Kai Tebrün.

Wenn es möglich ist, würden die Einsatzkräfte die Fahrbahnen wieder von umgestürzten Bäumen befreien und die Straßen so befahrbar halten. „Wenn aber eine Eigengefährdung besteht, brechen wir ab, lassen die Straße sperren und warten ab, bis es hell wird“, sagte Tebrün.

Baum kracht gegen Anbau

In Werdohl begann die Sturmnacht von Mittwoch auf Donnerstag mit dem ersten Einsatz um 2.42 Uhr an der Stadionstraße. Alle drei Löschzüge waren bis zum Morgen aktiv, um Bäume unter anderem von der B 229, der Deipschlade, der Karl-Schloemer-Straße und auch im Bereich Ludemert zu entfernen. Auch an der Kreisstraße 8 oberhalb des Steinbruchs war die Wehr im Einsatz. „Die Straße mussten wir wegen umgestürzter Bäume auf Plettenberger Gebiet sperren lassen. Gegebenenfalls muss da ein Unternehmen ran“, sagte Wehrleiter Kai Tebrün. An der Feldstraße stürzte ein Baum gegen den Anbau eines Hauses. Verletzte wurde aber auch hier niemand.

Versorgt wurden die Wehrkräfte von Ehrenamtlichen der Malteser und des Roten Kreuzes. „Die Verpflegung war wirklich hervorragend. Unser großer Dank gilt den beiden Hilfsorganisationen“, so der Wehrleiter.

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