BM-Kandidat: CDU hat einen, SPD nicht

Werdohl - Kurioserweise am selben Abend küren SPD und CDU – allerdings an getrennten Orten – ihre Direktkandidaten für die 16 Werdohler Kommunalwahlbezirke.

Einen Unterschied gibt es dennoch: Die CDU wird eine Person aus eigenen Reihen als Kandidat oder Kandidatin zur Wahl der Bürgermeisters wählen, bei der SPD fehlt dieser Punkt auf der Tagesordnung.

SPD-Vorsitzender Andreas Späinghaus dazu: „Wir suchen in den eigenen Reihen, die Gespräche sind noch nicht abgeschlossen.“ Die Tagesordnung für den 11. März (18.30 Uhr, Vier Jahreszeiten) sei schließlich „vorläufig“, wenn bis dahin ein Kandidat gefunden sei, werde diese Wahl natürlich an dem Tag stattfinden. Außer Frage stehe ein Kandidat von außen, so einer Kandidatur räumt man bei der SPD keine Chancen ein. Späinghaus: „Man will Heimat spüren.“

Ein Gast der SPD-Mitgliederversammlung dürfte eine andere Meinung haben: Lutz Vormann, Landratskandidat und Parteivorsitzender aus Altena, will sprechen. Die Altenaer SPD schickt einen Bürgermeisterkandidaten aus Hemer ins Rennen, zudem hat Vormann mit Formfehlern bei der Aufstellung der Altenaer Wahlkreiskandidaten zu kämpfen.

Bei der Werdohler CDU ist man bestens gelaunt, wenn es um die Bürgermeister-Kandidatur geht. Mittwochabend habe sich der CDU-Vorstand einstimmig für die Kandidatur der Person ausgesprochen und sie der Mitgliederversammlung (11. März, 19 Uhr, Freibadgaststätte) vorgeschlagen. Noch wolle man den Namen aber nicht nennen, so Fraktionsvorsitzender Stefan Ohrmann auf Nachfrage: „Das soll der Mitgliederversammlung vorbehalten bleiben.“

Der parteilose Bürgermeisterkandidat von 2009, Erwin Günther, hält sich alles offen. Auf die Frage, ob er noch einmal kandidieren werde, sagte er: „Es ist alles offen im Leben, man weiß nie, was kommt.“ Verschiedene Personen hätten sich bei ihm nach den Voraussetzungen für eine Kandidatur erkundigt.

Von Volker Heyn

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