Blumenstraße: Im Juli geht es los

WBG-Politiker Thorsten Hänel meinte in der jüngsten Ratssitzung, dass keiner der Bürger nachvollziehen könne, warum die Baustelle an der Blumenstraße schon so viel Zeit in Anspruch nehme.

WERDOHL ▪ „Keiner der Bürger kann nachvollziehen, warum die Baustelle an der Blumenstraße so viel Zeit in Anspruch nimmt“, machte WBG-Politiker Thorsten Hänel seinem Unmut in der Ratssitzung am vergangenen Montag Luft. Zudem verwies er darauf, dass die Situation für Autofahrer dort sehr gefährlich sei, weil die Gefahr bestehe, sich bei der Durchfahrt Schäden am Wagen zuzuziehen. Von Ute Heinze

Bürgermeister Siegfried Griebsch konnte Hänels Bedenken am Montag nicht nachvollziehen: „Ich fahre dort langsam vorbei und mein Auto ist immer noch heile.“ Hähnels Vorschlag, die Fertigstellung der Baumaßnahme via Dringlichkeitsentscheidung zu beschleunigen, lehnte das Stadtoberhaupt ab.

Der zuständige Fachbereichsleiter Bernd Mitschke wies gestern auf SV-Anfrage darauf hin, dass die Arbeiten im Juli beginnen sollen. Bei der Sanierung der Bundesstraße sei damals festgestellt worden, dass der Brückenaufbau schadhaft ist und bestimmte Arbeiten zur Stabilisierung der Brücke erledigt werden müssen. Dafür sei eigenes ein Gutachter bestellt worden.

Die Ausschreibung sei raus. Der Vergabeausschuss tagt am 28. Juni. Dann werde der Auftrag vergeben, so der Verwaltungsmitarbeiter. „Wer den Einmündungsbereich in angemessenem Tempo passiert, ist auf der sicheren Seite“, erklärte Mitschke, nachdem er sich gestern selbst nochmal ein Bild von der Situation vor Ort verschafft hatte.

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