Blitzer am Nordheller Weg gesprengt

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Den „Blitzer“ am Nordheller haben Unbekannte offenbar mit Sprengstoff außer Gefecht gesetzt.

Werdohl - Unbekannte haben – wahrscheinlich in der Zeit um Silvester – die stationäre Geschwindigkeitsmessanlage beschädigt, die der Märkische Kreis an der Einmündung zum Wohngebiet Rodt am Rande des Nordheller Wegs betreibt.

Dem Anschein nach sind die beiden Scheiben des Gerätes mit einem oder mehreren Feuerwerkskörpern zum Bersten gebracht worden. 

Beim Märkischen Kreis war bis zur Nachfrage durch die Redaktion am Donnerstag noch gar nicht bekannt, dass die Anlage beschädigt ist. „Das ist ungewöhnlich, normalerweise erhalten wir von der Polizei, die dort regelmäßig vorbeifährt, eine Meldung über Beschädigungen“, war Gudrun Hornemann, die Leiterin der Bußgeldstelle des Kreises in Iserlohn, überrascht. Die Behörde werde nun einen Techniker beauftragen, den Schaden zu begutachten und zu beheben. 

Eine von drei stationären Anlagen in Werdohl

Der „Blitzer“ am Nordheller Weg ist eine von drei stationären Messanlagen, die der Kreis in Werdohl betreibt. Weitere stehen am Höhenweg im Bereich Neuenhaus und in Dresel am Rande der B 236. Während die jetzt beschädigte Anlage bereits mit der moderneren Digitaltechnik arbeitet, stecken in den „Starenkästen“ bei Neuenhaus und in Dresel noch 25 Jahre alte analoge Kameras, deren Filme relativ aufwendig entwickelt werden müssen. Wegen dieser veralteten Technik seien diese beiden Anlagen aber derzeit nicht in Betrieb, sagte die Leiterin der Bußgeldstelle. 

Wann der „Blitzer“ am Nordheller Weg wieder in Betrieb gehen kann, war gestern noch offen. „Wenn nur die Scheiben ausgetauscht werden müssen“, geht das sicherlich relativ schnell, vermutete Gudrun Hornemann.

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