Blitzeinschlag in Werdohl: Rauchentwicklung

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[UPDATE 18.45 UHR] Werdohl - „Blitzenschlag – Dach brennt“ – nach dieser Alarmierung mussten die Werdohler Brandbekämpfer gestern eigentlich mit dem Schlimmsten rechnen, als um 13.56 Uhr – kurz vor dem geplanten Festumzug der Werdohler Schützen – Sirenenalarm in der Stadt ertönte.

Am Einsatzort, an der Leipziger Straße in Ütterlingsen, schlugen beim Eintreffen der Helfer aber zum Glück noch keine Flammen aus den Dachstühlen der beiden betroffenen Reihenhäuser, in denen jeweils mehrere Familien wohnen. „Es war eine Rauchentwicklung zu verzeichnen. Vermutlich brennt die Verkleidung des Kamins“, berichtete Georg Koch, Zugführer des Löschzuges Stadtmitte. Seine Vermutung bestätigte sich später. Personen seien zum Glück nicht mehr in den Wohnungen und auch nicht in Gefahr, stellte Koch erleichtert fest.

Dennoch gab es im Verlauf des Einsatzes einen Verletzten: Unter den 23 Kameraden des Löschzuges Stadtmitte waren sechs Atemschutzträger, die in dieser Montur sichtlich mit dem hochsommerlichen Temperaturen zu kämpfen hatten. Einer dieser Helfer erlitt einen Hitzschlag und musste auf der Intensivstation der Werdohler Stadtklinik behandelt werden.

Nachdem die Wehrmänner die brennende Verkleidung an der Rückseite des Kamins gelöscht hatten, kam die Drehleiter zum Einsatz. Allerdings dauerte es eine geraume Zeit, bis dieser Teil des Einsatzes in Ütterlingsen beginnen konnte, denn parkende Autos am Straßenrand erschwerten dem Löschzug die Arbeit. Schließlich gelang es den Wehrmännern aber doch noch, die Drehleiter in die richtige Position zu bringen. So kamen sie im Korb hoch zum Dach. Dort schlugen sie die Ziegeln herunter, um derart an den Brandherd zu kommen und einen Löschangriff starten zu können.

Als das gelungen war, kam schließlich noch die Wärmebildkamera der Feuerwehr zum Einsatz. „Wir wollten sicher gehen und haben noch nach Glutnestern gesucht, konnten jedoch keine finden“, erklärte Zugführer Georg Koch.

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