„Bleiben Sie wie Sie sind“

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Anke Wippermann (3. v. l.) ist seit August Pflegedienstleiterin des Wichernhauses. Am Samstag wurde sie offiziell ins Amt eingeführt. Die Riege der Gratulanten war groß.

Werdohl - Nicht viel verändern will Anke Wippermann, die neue Pflegedienstleitung der Diakoniestation im Wichernhaus: „Wir sind gut, wie wir sind. Das will ich einfach intensivieren“, sagte sie am Samstagmittag bei ihrer offiziellen Amtseinführung. Ihren Posten bekleidet sie indes seit dem 1. August 2013.

Nach einer Andacht von Pfarrer im Ruhestand Rüdiger Schmale, ergriff zunächst Ralf Lohrscheller, Geschäftsbereichsleiter der Perthes-Altenhilfe Süd, das Wort. Er lobte die „positive Ausstrahlung“ von Wippermann, sowie ihre „Kreativität und menschliche wie fachliche Kompetenz“. Lohrscheller attestierte seiner Mitarbeiterin: „Es macht Spaß, mit Ihnen zu arbeiten. Bleiben Sie, wie Sie sind – und damit tun Sie allen gut.“

Die gebürtige Werdohlerin Wippermann arbeitete seit 2002 als stellvertretende Leiterin der Werdohler Diakoniestelle. Doch auch in Neuenrade ist sie aktiv. Dort baute sie eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz sowie das Angebot Essen auf Rädern mit auf. Ihre Neuenrader Kollegin Petra Wegener hob hervor: „Du setzt Dich kritisch, aber höflich, sowie unaufhörlich für Deine Mitarbeiter ein.“

Auch Anja Rittinghaus, Leiterin des Wichernhauses, hatte nur gute Worte für ihre neue Pflegedienstleiterin. Sie hob den Humor und das Lachen Wippermanns hervor. Zudem wünschte sie ihr „Geduld, Mut und Weisheit.“

Pfarrer Dirk Grzegorek bot der 44-Jährigen „ein ehrliches Miteinander“ an. Er forderte die Mutter des 21-jährigen Kevin auf: „Sprechen Sie mich an. Ich bin da mit offenen Ohren und offenem Herzen.“ Und Pfarrer Schmale lobte in seinem Grußwort die „Offenheit“ Wippermanns.

Die neue Pflegedienstleiterin der Diakoniestation im Wichernhaus selbst zeigte sich bei ihrer Dankesrede gerührt. Ihre Amtseinführung sei für sie „beruflich der schönste Tag“. Ihr Ziel sei es nun „für die Menschen, die in Not sind, weiterhin da zu sein“, betonte sie abschließend. - von Michael Koll

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