Bilstein: SPD im Landtag hat Werdohler Sorgen im Blick

Redeten in Düsseldorf auch über die Sorgen der Arbeitnehmer im Werdohler Werk ThyssenKrupp Bilstein (v.l.): Landtagsabgeordneter Wolfgang Jörg, Betriebsratsvorsitzender Gerold Vogel, Fraktionschef Norbert Römer, Landtagsabgeordneter Michael Scheffler und der Werdohler Betriebsratsvorsitzende Udo Böhme.

WERDOHL/DÜSSELDORF ▪ Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer, führte gemeinsam mit den SPD-Landtagsabgeordneten Michael Scheffler und Wolfgang Jörg ein Gespräch mit den beiden Betriebsratsvorsitzenden der ThyssenKrupp-Werke in Hohenlimburg und Werdohl.

Gerold Vogel und Udo Böhme, die zum Gespräch nach Düsseldorf gekommen waren, erläuterten den Politikern den Sachstand – das Werk in Werdohl soll bekanntlich geschlossen werden, mehr als 100 Arbeitsplätze werden hier aufgeben, in Hohenlimburg drohen 50 Arbeitsplätze abgebaut zu werden – und warben um Unterstützung für die Beschäftigen.

„Für Werdohl ist es wichtig, dass möglichst viele der Beschäftigten übergangslos wieder eine Arbeit bekommen. Darüber hinaus muss kurzfristig ein fairer Sozialplan unterschrieben und abgeschlossen werden, um die Situation abzumildern“, sagte Michael Scheffler nach dem Gespräch. SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert Römer ergänzte: „Die Beschäftigten in Hohenlimburg sind bereit, für ihre Arbeitsplätze einzustehen. Es ist nun notwendig, dass sich das Unternehmen und die Konzernleitung zum Standort Oege bekennen und Maßnahmen zur dauerhaften Beschäftigungssicherung einleiten und umsetzen.“

Norbert Römer, Michael Scheffler und Wolfgang Jörg sagten den Betriebsräten auch eine weitere Unterstützung zu.

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